Solana Prognose: Experte extrem bullish
Wenn Bitcoin fällt, gerät in der Regel der gesamte Kryptomarkt unter Druck. Auch Solana kann sich kurzfristig solchen Bewegungen nicht entziehen. Doch laut einem führenden Krypto-Analysten von Rundumbitcoin deutet aktuell vieles darauf hin, dass ausgerechnet Solana in den kommenden Wochen zu den stärksten Coins zählen könnte.
Trotz schwacher Gesamtmarktstimmung sieht der Experte sowohl charttechnisch als auch fundamental eine außergewöhnlich interessante Ausgangslage, möglicherweise sogar eine seltene Chance im Top-10-Segment.
Starke Unterstützungszone bei rund 75 Dollar
Ein Blick auf den Chart zeigt: Solana befindet sich aktuell in einer klar definierten Unterstützungszone im Bereich um 75 US-Dollar. Genau dort drehte der Kurs bereits in früheren Marktphasen, sowohl während des Crashs 2022 als auch in späteren Korrekturen.
Solche Zonen gelten unter Tradern als klassische Bereiche für potenzielle Gegenbewegungen. Sollte die Unterstützung halten, wäre aus technischer Sicht ein Anstieg in Richtung der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke möglich. Diese Marke fungierte in der Vergangenheit mehrfach als Widerstand und dürfte erneut eine Schlüsselrolle spielen.
Natürlich existieren auch bärische Szenarien, ein Bruch der Unterstützung könnte weitere Abgaben in Richtung 45 bis 50 Dollar auslösen. Doch der Analyst hält dieses Szenario aktuell für weniger wahrscheinlich.
Institutionelle Zuflüsse sprechen für Solana
Besonders bullish stimmt ihn die Entwicklung bei institutionellen Investoren. Während bei Bitcoin- und Ethereum-Produkten zuletzt Kapitalabflüsse zu beobachten waren, verzeichneten Solana-basierte Investmentprodukte Nettozuflüsse.
Zwar sind die absoluten Summen im Vergleich zu Bitcoin geringer, doch gemessen an der Marktkapitalisierung von Solana sind diese Zuflüsse beachtlich. Im Verhältnis zur Größe des Netzwerks entsprechen sie einer deutlich stärkeren relativen Nachfrage. Das deutet darauf hin, dass größere Marktteilnehmer Solana aktuell gezielt akkumulieren, trotz allgemeiner Marktunsicherheit.
Nutzung steigt, obwohl der Kurs fällt
Noch spannender wird es auf fundamentaler Ebene. Die On-Chain-Daten zeigen, dass die Nutzung des Solana-Netzwerks weiter zunimmt. Die Transaktionszahlen steigen, und auch die generierten Gebühren liegen im 24-Stunden-Vergleich auf Spitzenplätzen unter den großen Blockchains.
Besonders wichtig ist der sogenannte Total Value Locked (TVL) – also der auf der Blockchain gebundene Gesamtwert in DeFi-Protokollen. Während der SOL-Kurs seit dem Hoch im vergangenen Jahr um rund 70 Prozent gefallen ist, ist der TVL „nur“ etwa um 50 Prozent zurückgegangen.
Diese Diskrepanz ist bemerkenswert: Das Netzwerk verliert deutlich weniger Substanz, als es der Kursverfall vermuten lässt. Gleichzeitig steigt die Aktivität sogar weiter an.
Übertragen auf klassische Finanzmärkte wäre das vergleichbar mit einem Unternehmen, dessen Aktienkurs stark gefallen ist, obwohl Umsatz und operative Nutzung stabil bleiben oder sogar wachsen.
Hinzu kommt die zunehmende Tokenisierung realer Vermögenswerte. Immer mehr Finanzprodukte – von Aktien bis ETFs – werden onchain handelbar. Solana positioniert sich zunehmend als Infrastruktur für genau diesen Trend. Wenn sich die Wall Street weiter in Richtung Blockchain-Technologie bewegt, könnten leistungsfähige Netzwerke wie Solana besonders profitieren.
Kurzfristige Risiken bleiben
Der Analyst betont dennoch, dass die aktuelle Woche herausfordernd bleibt. Neue geopolitische Spannungen könnten den Gesamtmarkt kurzfristig weiter belasten. Am Montag könnte es mit dem Öffnen der Börsen hier zu einem massiven Abverkauf kommen.
Doch genau in solchen Phasen entstehen oft die interessantesten Chancen. Seiner Einschätzung nach wurde Solana stärker abverkauft, als es die Fundamentaldaten rechtfertigen würden.
Zusammengefasst sieht der Experte Solana als klaren Kandidaten für eine mögliche Outperformance, sobald sich der Gesamtmarkt stabilisiert. Die Kombination aus starker Unterstützungszone, steigender Netzwerknutzung, relativen ETF-Zuflüssen und strukturellem Wachstum durch Tokenisierung spricht aus seiner Sicht für eine bullishe Perspektive.
