SBI setzt auf Ajaib für JPYSC-Expansion in Südostasien
SBI Holdings hat über eine Tochtergesellschaft eine Beteiligung von 20 Prozent an der indonesischen Ajaib Group erworben. Die Investition beläuft sich auf rund 270 Millionen US-Dollar beziehungsweise etwa 43 Milliarden Yen. Darüber wurde am 28. August 2026 berichtet. SBI plant, mit Ajaib bei der Verbreitung seines Yen-Stablecoins JPYSC zusammenzuarbeiten und die Expansion seines Digital-Asset-Geschäfts in Südostasien zu unterstützen.
SBI übernimmt 20 Prozent an Ajaib
Ajaib ist eine in Jakarta ansässige Online-Investmentplattform mit Millionen von Privatanlegern. Das Angebot umfasst klassische Finanzprodukte wie Aktien, Anleihen, ETFs und Investmentfonds. Darüber hinaus bietet die Plattform digitale Vermögenswerte, Stablecoins und Devisenprodukte an.

Mit der Beteiligung erhält SBI Zugang zu einer Plattform, die sowohl traditionelle Anlageprodukte als auch digitale Vermögenswerte anbietet. Die geplante Zusammenarbeit soll die Verbreitung von JPYSC fördern und den Ausbau des Digital-Asset-Geschäfts von SBI in Südostasien unterstützen.
Ajaib und der JPYSC-Einsatz
JPYSC ist ein trustbasierter Yen-Stablecoin, der von der SBI Shinsei Trust Bank ausgegeben wird. Der Dienst startete im Juni über SBI VC Trade.

Ajaibs Angebot aus Wertpapieren, digitalen Vermögenswerten, Stablecoins und Devisenprodukten bildet den Rahmen für die geplante Zusammenarbeit. SBI hat als Ziele der Partnerschaft die Ausweitung der JPYSC-Verbreitung sowie die Expansion seines Digital-Asset-Geschäfts in Südostasien genannt.
Geplante Zusammenarbeit in Südostasien
Die angekündigte Zusammenarbeit zielt darauf, JPYSC in Südostasien breiter zu vertreiben und die internationale Reichweite von SBIs Digital-Asset-Geschäft zu erweitern. Weitere Einzelheiten zur konkreten Umsetzung der Partnerschaft gehen aus der Meldung nicht hervor.
Quelle: Bloomingbit