Die “Lightweight Engine” von IBM könnte das nächste große Ding in der Fintech-Innovation sein

IBM hat seine neue “Lightweight Engine” für die WatsonX.ai-Plattform vorgestellt und damit einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) für Unternehmen gemacht.
IBM zielt zwar in erster Linie auf Großunternehmen ab, aber die Innovation könnte sich auch für kleine und mittlere Unternehmen als wegweisend erweisen, insbesondere in schnell wachsenden Sektoren wie Fintech.
Der Aufstieg der generativen KI treibt die Expansion der Technologie voran
Der Aufstieg der generativen KI war eine treibende Kraft bei der Expansion der Tech-Branche. In der ersten Hälfte des Jahres 2024 wird diesem Sektor ein erhebliches Umsatzwachstum zugeschrieben.
Vor einem Jahrzehnt hätten nur wenige die Auswirkungen voraussehen können, die große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT von OpenAI und Claude von Anthropic auf den Markt haben würden.
Diese Modelle haben nicht nur die KI revolutioniert, sondern auch eine aufkeimende Industrie geschaffen, die sich auf ihre Fähigkeiten konzentriert.
Der Weg der KI im Finanzdienstleistungsbereich war jedoch komplex.
Vor der Veröffentlichung von ChatGPT herrschte unter KI- und Finanzexperten der Konsens, dass Modelle wie GPT-3 zu unzuverlässig für den Einsatz in Bereichen sind, in denen Präzision entscheidend ist.
Trotz erheblicher Fortschritte seither bleibt die Herausforderung bestehen: KI-Modelle, die für den allgemeinen Gebrauch auf der Grundlage öffentlicher Daten entwickelt wurden, sind oft nicht so genau, wie es in Branchen wie dem Finanzwesen erforderlich ist, wo es wenig Spielraum für Fehler gibt.
Die Lösung liegt in der Spezialisierung.
Der jüngste Erwerb des Unternehmenszugangs zu ChatGPT von OpenAI durch JPMorgan Chase unterstreicht die wachsende Akzeptanz von KI im Finanzsektor.
Durch die Feinabstimmung des Modells anhand interner Daten und die Einbeziehung benutzerdefinierter Sicherheitsvorkehrungen ist JPMorgan in der Lage, die Leistungsfähigkeit der generativen KI zu nutzen und gleichzeitig die mit allgemein verwendbaren Modellen verbundenen Risiken zu mindern.
Dieser Schritt unterstreicht das Vertrauen des Finanzsektors in generative KI, vorausgesetzt, die Technologie ist auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten.
Das Potenzial der generativen KI geht jedoch weit über Chatbots hinaus. Die meisten populären KI-Plattformen, darunter auch ChatGPT, bieten Lösungen auf Unternehmensebene an, sind aber nach wie vor überwiegend cloudbasiert.
Cloud-basierte KI-Lösungen stellen Herausforderungen dar
Für Branchen wie die Finanzbranche, in denen Datensicherheit an erster Stelle steht, können cloudbasierte KI-Lösungen eine Herausforderung darstellen.
Regulatorische und treuhänderische Anforderungen machen es oft erforderlich, dass sensible Daten vor externen Bedrohungen geschützt werden, was rein cloudbasierte Lösungen weniger praktikabel macht.
WatsonX.ai von IBM begegnet diesem Problem, indem es sowohl Cloud-basierte als auch On-Premises-Lösungen anbietet.
Mit der Einführung der Lightweight Engine wird diese Flexibilität weiter erhöht, so dass Unternehmen KI-Modelle vor Ort mit minimalem Ressourceneinsatz einsetzen und ausführen können.
Dies ist vor allem für Branchen wie Fintech, Blockchain und Krypto-Kredite interessant, in denen KI-Lösungen außerhalb des Unternehmens die Sicherheitsanforderungen möglicherweise nicht vollständig erfüllen.
“Da die Unternehmen immer mehr On-Premises-Lösungen einsetzen, wollen sie die leichteste Plattform für das Unternehmen, um ihre generativen KI-Anwendungsfälle bereitzustellen und auszuführen, damit sie keine CPUs oder GPUs verschwenden”, sagte Savio Rodrigues, IBMs Vice President of Ecosystem Engineering and Developer Advocacy.
“Hier kommt die watsonx.ai Lightweight Engine ins Spiel, die es ISVs und Entwicklern ermöglicht, GenAI-Lösungen für Unternehmen zu skalieren und gleichzeitig die Kosten zu optimieren.”
Obwohl die Lightweight Engine von IBM eine überzeugende Lösung darstellt, steht sie in starker Konkurrenz zu Tech-Giganten wie Microsoft, Google und Amazon sowie zu spezialisierten Startups, die ähnliche Dienste anbieten.
Obwohl ein detaillierter Vergleich dieser Dienste den Rahmen dieser Diskussion sprengen würde, zeichnet sich die neue Engine von IBM durch ihren geringeren Platzbedarf und ihre höhere Effizienz aus, auch wenn sie auf einige Funktionen verzichtet, die bei ihren robusteren Gegenstücken verfügbar sind.
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