Bitcoin fällt auf 20.000 Dollar: Ökonom überzeugt!
Am Kryptomarkt bleibt die Lage angespannt. Bitcoin schafft es seit Wochen nicht, die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar nachhaltig zurückzuerobern, während viele Altcoins weiter unter Druck stehen. In dieses fragile Umfeld platzt nun ein neuer Warnruf, der in den sozialen Medien bereits hohe Wellen schlägt. Der bekannte Ökonom und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff sieht ein Szenario, in dem Bitcoin bis auf 20.000 Dollar abrutschen könnte.
Gleichzeitig widersprechen mehrere Experten dieser drastischen Prognose, darunter der Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas sowie der Krypto-Experte von Rundumbitcoin. Im Zentrum der Debatte steht die Frage, ob der Markt tatsächlich vor einem erneuten „Krypto-Winter“ steht, oder ob die aktuelle Schwächephase eher eine normale Korrektur innerhalb eines größeren Trends ist.
Peter Schiff warnt: Bricht 50.000, droht der Test von 20.000 Dollar
Peter Schiff argumentiert in einem viel beachteten Post, dass ein Bruch der 50.000-Dollar-Marke einen starken Dominoeffekt auslösen könnte. In diesem Fall sei es „sehr wahrscheinlich“, dass Bitcoin zumindest 20.000 Dollar testet.
Er spricht dabei von einem möglichen Rückgang um rund 84 Prozent vom Allzeithoch und betont, dass es diesmal gefährlicher sei als in früheren Crashs, wegen des großen Hypes, hoher Hebelwirkung, wachsender institutioneller Beteiligung und der inzwischen enormen Marktkapitalisierung. Seine Schlussfolgerung ist eindeutig: Anleger sollten Bitcoin jetzt verkaufen.
Schiffs Sichtweise passt zu einem Narrativ, das in schwachen Marktphasen oft dominiert: Wenn Unsicherheit hoch ist, reicht ein charttechnischer Bruch wichtiger Zonen, um Angst, Liquidationen und beschleunigte Abverkäufe auszulösen. Besonders im Kryptomarkt, wo gehebelte Positionen eine große Rolle spielen, kann eine solche Dynamik kurzfristig tatsächlich auftreten.
Bloomberg-Analyst Balchunas widerspricht: ETF-Zahlen sprechen nicht für einen Kollaps
Genau an diesem Punkt setzt der Widerspruch von Eric Balchunas an. Der Bloomberg-Analyst gilt als einer der bekanntesten ETF-Experten und verweist auf die Datenlage bei Spot-Bitcoin-ETFs, die in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Stimmungsbarometer für institutionelle Nachfrage geworden sind.
Zwar gab es seit dem letzten Allzeithoch Abflüsse aus Bitcoin-ETF-Produkten und genau diese Zahl wird in den sozialen Medien häufig als Beleg dafür genutzt, dass „das Smart Money“ aussteigt. Balchunas ordnet das jedoch deutlich nüchterner ein. Die kumulierten Nettozuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs liegen laut seiner Einschätzung weiterhin bei rund 53 Milliarden US-Dollar. Am bisherigen Höhepunkt seien es ungefähr 63 Milliarden gewesen. Das ist ein Rückgang, aber kein Zusammenbruch. Der Experte von Rundumbitcoin fasst die Aussagen von Balchunas und seine eigene Einschätzung in der aktuellen Prognose zusammen.
Noch wichtiger ist der Vergleich mit den ursprünglichen Erwartungen: Vor dem Start der Spot-Bitcoin-ETFs habe man bei Bloomberg im ersten Jahr eher mit 5 bis 15 Milliarden Dollar an Zuflüssen gerechnet. Dass es über einen längeren Zeitraum deutlich mehr geworden ist, wertet Balchunas als Signal, dass ein großer Teil der Investoren langfristig orientiert ist und nicht bei jeder Korrektur panisch den Stecker zieht.
Mit anderen Worten: Selbst wenn kurzfristig Kapital abfließt, zeigen die Größenordnungen weiterhin, dass Bitcoin als Anlageklasse im institutionellen Bereich deutlich stärker verankert ist als in früheren Zyklen. Das widerspricht Schiffs These, dass „diesmal alles kippt“.
Fundamentaldaten besser als Schlagzeilen
Auch der Experte von Rundumbitcoin positioniert sich gegen das extreme Crash-Szenario. Seine zentrale These: Die Marktstimmung ist derzeit negativer als die Fundamentaldaten es rechtfertigen. In Korrekturphasen würden die lautesten Stimmen oft die drastischsten Ziele ausrufen, einfach, weil Angst Aufmerksamkeit erzeugt.
Aus seiner Perspektive sprechen mehrere Faktoren dafür, dass ein kompletter Absturz auf 20.000 Dollar nicht das Basisszenario sein muss. Dazu zählt, dass Bitcoin bereits stark korrigiert hat und sich gleichzeitig Hinweise mehren, dass die Risikobereitschaft am Markt nicht komplett verschwunden ist. Zudem zeigt die Vergangenheit, dass extreme Untergangsprognosen häufig genau dann entstehen, wenn ein Großteil der Bewegung bereits gelaufen ist.
Entscheidend ist dabei: Selbst wenn ein weiterer Rücksetzer möglich bleibt, sind Crash-Ziele wie 20.000 Dollar nicht „zwangsläufig“. Sie sind ein Szenario, aber kein Beweis. Wer nur auf das schlimmste Kursziel schaut, blendet aus, dass Märkte selten linear laufen und sich Narrative schnell drehen können, sobald Liquidität zurückkehrt.
Was bedeutet das für Anleger?
Die Realität liegt oft zwischen den Extremen. Peter Schiff liefert ein klares, provokantes Szenario, das in einer schwachen Marktphase plausibel klingt, vor allem, wenn wichtige charttechnische Marken brechen und Hebelpositionen liquidiert werden. Balchunas und der Rundumbitcoin-Experte halten dagegen: Die ETF-Daten zeigen weiterhin enorme Nettozuflüsse im historischen Kontext, und die aktuelle Panik passt nicht sauber zu dem, was institutionelle Strukturen in den letzten Jahren aufgebaut haben.
Unterm Strich bleibt Bitcoin volatil. Ein weiterer Rückgang ist möglich, genauso wie eine Stabilisierung und anschließende Erholung, wenn der Markt wieder Risiko zulässt. Wer investieren will, sollte vor allem vermeiden, Entscheidungen ausschließlich auf Basis von Social-Media-Posts oder maximalen Kurszielen zu treffen. Bis es hier Klarheit gibt, setzen viele Anleger auf Alternativen wie Bitcoin Hyper ($HYPER), bei dem die Prognosen deutlich bullisher ausfallen.
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Bitcoin Hyper Prognosen überschlagen sich
Während sich die Diskussion um Bitcoin zwischen Crash-Rufen und ETF-Daten dreht, schauen viele Anleger parallel auf Projekte, die einen klaren Nutzwert versprechen. Dazu zählt aktuell Bitcoin Hyper ($HYPER). Das Projekt arbeitet an einer Layer-2-Lösung, die Bitcoin mit schnelleren, günstigeren Transaktionen und DeFi-Funktionen erweitern soll, unter anderem durch die Integration der Solana Virtual Machine.
Dadurch könnten Anwendungen wie Lending, Staking oder Yield-Strategien auf Bitcoin-Niveau nutzbarer werden, was auf der Base-Layer bislang nur eingeschränkt möglich ist. Der $HYPER-Token ist derzeit noch im Vorverkauf erhältlich und noch nicht an Börsen gelistet. Inzwischen wurden bereits über 31,5 Millionen US-Dollar investiert, was erklärt, warum Bitcoin Hyper in der aktuellen Marktphase zu den vielversprechendsten Altcoins zählt. Der Kurs könnte aufgrund der extrem hohen Nachfrage nach dem Börsenlisting schnell durch die Decke gehen.