Dieser Altcoin sieht trotz Bärenmarkt fantastisch aus
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Der Kryptomarkt befindet sich weiterhin klar im Bärenmarkt. Bitcoin notiert mehr als 50 Prozent unter seinem Allzeithoch, während zahlreiche Altcoins noch deutlich stärkere Verluste verkraften mussten. Dennoch können gerade auf solchen Bewertungsniveaus vereinzelt interessante Chancen entstehen – vorausgesetzt, Anleger trennen konsequent die Spreu vom Weizen und setzen nicht wahllos auf gefallene Kurse.
Ein Kandidat, der nun wieder stärker in den Fokus rücken könnte, ist Chainlink. LINK notiert aktuell rund 80 Prozent unter seinem bisherigen Allzeithoch und hat allein innerhalb des vergangenen Jahres mehr als die Hälfte seines Werts verloren. Ein bekannter Trader sieht dennoch ein attraktives Setup.
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Chainlink sieht „fantastisch“ aus: Trader wartet auf den Rücksetzer
Der Krypto-Trader Michaël van de Poppe bewertet die aktuelle Ausgangslage bei Chainlink ausgesprochen positiv und bezeichnet LINK sogar als „phänomenal“. Gleichzeitig warnt er davor, der jüngsten Aufwärtsbewegung einfach hinterherzulaufen. Statt eines impulsiven Einstiegs sieht der Analyst zwei konkrete Szenarien, bei denen sich aus seiner Sicht ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis ergeben könnte.
Das erste Szenario hängt eng mit der weiteren Entwicklung von Bitcoin zusammen. Sollte sich der Gesamtmarkt ungefähr auf dem aktuellen Niveau stabilisieren und Bitcoin lediglich noch einmal kurzfristig die jüngsten Tiefs abholen, ohne anschließend deutlich in Richtung 61.000 US-Dollar durchzureichen, erwartet van de Poppe auch bei Chainlink einen moderaten Rücksetzer. Kurse unterhalb von 9,20 US-Dollar würden seiner Einschätzung nach eine interessante Gelegenheit bieten. Von dort aus sieht er für die aktuelle Bewegung ein übergeordnetes Kursziel bei rund 11 US-Dollar.
Noch interessanter würde das Setup aus Sicht des Traders bei einer stärkeren Korrektur des Gesamtmarktes. Sollte Bitcoin deutlicher nachgeben und dadurch auch Altcoins erneut unter Druck geraten, würde van de Poppe bei Chainlink insbesondere Kurse unterhalb von 8,60 US-Dollar beobachten. In diesem Bereich würde er nach Long-Einstiegen suchen und die Position ebenfalls mit Blick auf die Marke von 11 US-Dollar halten.
Entscheidend ist damit weniger die Erwartung eines sofortigen Ausbruchs. Vielmehr sieht der Trader Chainlink nach der jüngsten Stärke technisch gut positioniert, möchte jedoch einen Rücksetzer nutzen. Gerade nach den massiven Verlusten des vergangenen Jahres könnte LINK damit zu den Altcoins gehören, bei denen sich relative Stärke zunehmend bemerkbar macht.
Standard Chartered wird extrem bullisch: 200 US-Dollar für LINK bis 2030
Zusätzlichen Rückenwind erhält Chainlink derzeit von institutioneller Seite. Standard Chartered hat erstmals eine konkrete Bewertung für LINK veröffentlicht und sieht den Kurs bis Ende 2030 bei 200 US-Dollar. Bereits für Ende 2026 nennt die Bank ein Zwischenziel von 13 US-Dollar, gefolgt von 41 US-Dollar 2027, 82 US-Dollar 2028 und 133 US-Dollar 2029. Gemessen am aktuellen Kurs wäre die langfristige Prognose außergewöhnlich bullisch.
Die Argumentation basiert vor allem auf der erwarteten Expansion von Tokenisierung und DeFi. Standard Chartered rechnet damit, dass der Wert tokenisierter Vermögenswerte auf Blockchains von derzeit rund 340 Milliarden US-Dollar auf etwa 4 Billionen US-Dollar bis Ende 2028 steigen könnte. Gleichzeitig sollen die in DeFi eingesetzten Vermögenswerte bis 2030 auf rund 2,7 Billionen US-Dollar anwachsen. Chainlink könnte hiervon direkt profitieren, da seine Oracles externe Daten wie Preise oder Bewertungen auf die Blockchain bringen und CCIP zusätzlich die Kommunikation zwischen verschiedenen Netzwerken ermöglicht.
Besonders bullish: Standard Chartered erwartet, dass die von Chainlink generierten Gebühren bis 2030 ungefähr um den Faktor 25 steigen könnten. Aktuell sichert das Netzwerk laut Bank bereits mehr als 110 Milliarden US-Dollar an oracle-abhängigem Wert und besitzt dort einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Genau diese dominante Infrastrukturposition bildet den Kern der 200-Dollar-Prognose.
Relative Stärke im Bärenmarkt: Warum LiquidChain jetzt einen Blick wert sein könnte
Während etablierte Altcoins wie Chainlink aktuell vor allem über mögliche technische Erholungen interessant werden, lohnt sich im aktuellen Marktumfeld auch ein Blick auf neue Projekte, die sich dem allgemeinen Abwärtstrend bislang teilweise entziehen können. Gerade im Bärenmarkt kann relative Stärke ein interessantes Signal sein: Fließt trotz schwacher Stimmung weiterhin Kapital in ein neues Projekt, deutet dies zumindest auf vorhandenes spekulatives Interesse hin. Ein Beispiel dafür ist derzeit LiquidChain ($LIQUID).
LiquidChain positioniert sich als sogenannte Layer-3-Blockchain, die mehrere der größten Krypto-Ökosysteme miteinander verbinden möchte. Das Konzept soll Bitcoins enorme Kapitalbasis, Ethereums etabliertes DeFi-Ökosystem und die hohe Geschwindigkeit von Solana innerhalb einer gemeinsamen Ausführungsschicht zusammenführen. Damit adressiert LiquidChain eines der weiterhin wichtigen Themen im Kryptomarkt: die Fragmentierung von Liquidität und Nutzern zwischen verschiedenen Blockchains. Das Projekt wirbt entsprechend mit tieferer Liquidität, schnellerem Trading und effizienteren Kapitalflüssen zwischen den Netzwerken.

Bemerkenswert ist dabei vor allem die aktuelle Entwicklung des Presales. Mit Stand vom 16. August 2026 wurden laut Projektseite bereits rund 940.250 US-Dollar eingesammelt. Das aktuelle Finanzierungsziel der laufenden Phase liegt bei knapp 1,05 Millionen US-Dollar und ist damit bereits zu einem großen Teil erreicht. Der $LIQUID-Token wird aktuell für 0,0149 US-Dollar angeboten. Zusätzlich wirbt LiquidChain derzeit mit außergewöhnlich hohen Staking-Rewards von 1.202 Prozent, wobei solche frühen Renditen naturgemäß mit erheblichen Risiken verbunden sind und mit zunehmender Teilnahme sinken können.
Gerade die bisherige Nachfrage ist dennoch interessant. Während große Teile des Kryptomarkts unter massivem Verkaufsdruck stehen, nähert sich der Presale bereits der Millionen-Dollar-Marke. Das garantiert selbstverständlich keinen späteren Erfolg. Doch die Kombination aus Multi-Chain-Narrativ, frühem Kapitalzufluss und relativer Stärke könnte LiquidChain zu einem Projekt machen, das Anleger in dieser schwierigen Marktphase zumindest genauer beobachten sollten.
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