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Obwohl viele Investoren weiterhin mit deutlich niedrigeren Bitcoin-Kursen rechnen, vertritt ein Analyst eine gegenteilige Auffassung. Seiner Einschätzung nach könnte sich der Markt bereits in der Schlussphase des aktuellen Bärenmarktes befinden – einer Phase, in der langfristige Positionen häufig aufgebaut werden, bevor sich die Stimmung wieder dreht.
Warum die Mehrheit aus seiner Sicht falsch liegen könnte
Der Analyst verweist darauf, dass sich derzeit ein Großteil der Marktteilnehmer auf ein ähnliches Szenario festgelegt habe. Viele erwarten einen finalen Rücksetzer auf 40.000 bis 50.000 US-Dollar im Herbst. Genau diese breite Erwartungshaltung mache ihn jedoch skeptisch.
Bereits auf dem Bitcoin-Hoch bei rund 120.000 US-Dollar habe er einen starken Kursrückgang prognostiziert. Damals sei diese Einschätzung noch auf Ablehnung gestoßen. Nachdem sich das Kursbild inzwischen deutlich verändert habe und dieselben Ziele nun von einem großen Teil des Marktes geteilt würden, habe er seine eigene Strategie angepasst.
Statt auf einen Rückgang bis in den Bereich um 40.000 US-Dollar zu warten, betrachtet er inzwischen Kurse zwischen 54.000 und 64.000 US-Dollar als attraktiven Bereich für schrittweise Käufe.
Akkumulation beginnt vor dem Stimmungswechsel
Nach Ansicht des Analysten machen viele Anleger den Fehler, Märkte ausschließlich als Bullen- oder Bärenmarkt zu betrachten. Tatsächlich verlaufen größere Trendwechsel häufig über längere Übergangsphasen.
Gerade diese Zeit sei historisch interessant gewesen, weil erfahrene Investoren häufig bereits Positionen aufbauen, während die allgemeine Marktstimmung noch pessimistisch bleibt. Der Analyst erklärt deshalb, dass er aktuell über regelmäßige Käufe Bitcoin und Ethereum akkumuliert und nicht erst auf eine offizielle Bestätigung eines neuen Aufwärtstrends warten möchte.
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Blick auf den 200-Wochen-Durchschnitt
Zusätzliche Unterstützung erhält seine Einschätzung durch den langfristigen 200-Wochen-Durchschnitt. Bitcoin bewegt sich derzeit erneut in der Nähe dieses viel beachteten technischen Indikators.
In früheren Marktzyklen markierte dieser Bereich mehrfach Phasen, in denen langfristig orientierte Anleger Positionen aufgebaut haben. Auch diesmal betrachtet der Analyst den Bereich daher eher als mögliche Einstiegszone als als Grund für Panikverkäufe.
Mögliche Verkäufe von Michael Saylor im Fokus
Für Aufmerksamkeit sorgen zudem Berichte, wonach Michael Saylor beziehungsweise sein Unternehmen einen Teil der Bitcoin-Bestände veräußern könnte. Der Analyst sieht darin jedoch keinen Grund zur Sorge.
Sollten tatsächlich größere Mengen Bitcoin auf den Markt gelangen, könnten diese aus seiner Sicht sogar zusätzliche Kaufgelegenheiten schaffen. Er plant daher, seine Strategie unverändert fortzusetzen und innerhalb seiner definierten Kurszone weiter schrittweise Kapital zu investieren.
Liquid Chain arbeitet an einer Brücke zwischen führenden Blockchains
Während sich der Kryptomarkt weiterentwickelt, steigt auch der Bedarf an Technologien, die verschiedene Blockchain-Netzwerke miteinander verbinden. Genau dieses Ziel verfolgt Liquid Chain ($LIQUID).
Das Layer-3-Projekt entwickelt eine Infrastruktur, über die Vermögenswerte künftig effizienter zwischen Bitcoin, Ethereum und Solana übertragen werden können. Gleichzeitig soll Entwicklern ermöglicht werden, Anwendungen zu erstellen, die mehrere Blockchain-Ökosysteme parallel nutzen.
Der $LIQUID-Token befindet sich aktuell in der Presale-Phase. Der Vorverkauf erfolgt stufenweise, wobei der Preis mit jeder neuen Verkaufsphase angepasst wird. Lösungen, die die Interoperabilität verschiedener Blockchains verbessern, werden von vielen Marktbeobachtern als wichtiger Bestandteil der nächsten Wachstumsphase des Kryptomarktes angesehen.