bitpanda Bitpanda Erfahrungen

Was uns gefällt
  • Broker mit Österreich-Regulierung
  • Trading von Kryptos, Aktien, ETFs, Forex & Rohstoff
  • Edelmetalle physisch handelbar
Bewertung
8 /10.0

Bitpanda ist 2026 für viele Anleger der erste Anlaufpunkt, wenn es um Bitcoin, Altcoins und digitale Investments aus Europa geht. Der Broker aus Wien verwaltet über 7 Millionen Konten und spannt den Bogen von Krypto über Aktien und ETFs bis zu Edelmetallen. Unser Bitpanda Test 2026 zeigt, wie stimmig dieses Multi-Asset-Versprechen im Alltag bei Gebühren, Sicherheit, Regulierung, App und Nutzererfahrungen tatsächlich ausfällt.

Bitpanda Erfahrungen 2026: Pro und Kontra

Als regulierter Broker nach europäischem Finanzrecht bündelt Bitpanda Krypto-Handel, Wertpapiergeschäft und Edelmetall-Investments in einem Konto. Nutzer agieren damit nicht auf einer isolierten Krypto-Börse, sondern in einem Multi-Asset-Setup mit Sparplänen, Indizes und App-Zugang. Wie stimmig dieses Konstrukt im Alltag ist, zeigt der Blick auf aktuelle Bitpanda Erfahrungen mit Stärken und Schwachstellen der Plattform.

Regulatorisch arbeitet Bitpanda mit einem dichten Lizenzrahmen. Seit Januar 2025 hält Bitpanda eine MiCA Lizenz der BaFin, hat zwei weitere MiCA Lizenzen in Österreich und Malta erhalten und ist zusätzlich als Kryptoasset Firma bei der britischen FCA registriert. Damit gehört Bitpanda zu den am weitesten regulierten Krypto Plattformen im europäischen MiCA Umfeld und tritt sichtbar als Finanzinstitut mit EU Fokus auf.

Welche Kryptowährungen kaufen? Bei Bitpanda werden Sie fünding. Auch neue Kryptos sind dabei. Auf der Produktseite listet Bitpanda mehr als 3.200 digitale Assets, darunter über 600 Krypto Assets sowie zahlreiche Aktien, ETFs, Edelmetalle und Rohstoffe. Ergänzend zum klassischen Broker Interface stehen Sparpläne, Krypto Indizes, Margin Trading, eine DeFi Wallet und eine vollwertige App für iOS und Android zur Verfügung. Im Alltag fungiert das Bitpanda Depot damit für viele Nutzer als zentrale Schnittstelle für Krypto Exposure und klassische Kapitalmarktanlagen.

Die wirtschaftlichen Kennzahlen unterstreichen diese Positionierung. Für das Geschäftsjahr 2024 meldete Bitpanda einen Umsatz von 393 Millionen Euro und eine EBITDA Marge (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von über 30 Prozent, was die Entwicklung vom Wachstums Fintech hin zu einem profitablen, skalierbaren Broker dokumentiert. Diese Entwicklung stützt das Bild eines Anbieters, der das eigene Geschäftsmodell auf nachhaltige Ertragsstrukturen und regulatorische Konformität ausgerichtet hat.

Auf Bewertungsplattformen ergibt sich ein gemischtes, aber überwiegend positives Erfahrungsbild. Auf Trustpilot liegt Bitpanda Anfang Januar 2026 bei rund vier von fünf Sternen, mit einem hohen Anteil an Fünf Sterne Bewertungen und einem klar sichtbaren Block an kritischen Stimmen. Gelobt werden vor allem Bedienbarkeit, App Qualität und Produktbreite, während Gebühren, strenge KYC Prozesse und Einzelfälle bei Auszahlungen wiederkehrend als Probleme genannt werden.

Positiv

  • Regulierung und Sicherheitsrahmen: Bitpanda arbeitet mit drei MiCA Lizenzen in Deutschland, Österreich und Malta und ist zusätzlich bei der britischen FCA registriert. Dieser Regulierungsrahmen legt klare Standards für Verwahrung, Handel und Compliance fest und verankert die Plattform im europäischen Finanzaufsichtssystem. Kundengelder und Unternehmensmittel werden getrennt geführt, ein großer Teil der Krypto Bestände liegt in Offline Wallets und der operative Betrieb folgt europäischen Vorgaben zu IT Sicherheit und Geldwäscheprävention.
  • Multi Asset Angebot: Mit über 3.200 gelisteten digitalen Assets, mehr als 600 Krypto Assets, zahlreichen Aktien, ETFs, Edelmetallen und Rohstoffen deckt Bitpanda einen Großteil der für Privatanleger relevanten Märkte ab. Nutzer können Bitcoin, Altcoins, Krypto Indizes, Bitpanda Aktien und klassische ETFs im selben Depot kombinieren und Sparpläne auf verschiedene Assetklassen parallel laufen lassen. Diese Bündelung reduziert die Notwendigkeit mehrerer Broker Konten und erleichtert ein konsistentes Portfoliomanagement.
  • Benutzeroberfläche und Bitpanda App: Die Plattform setzt auf eine klare, reduzierte Nutzerführung. Kauf, Verkauf und Sparplan Einrichtung erfolgen in wenigen Schritten, ohne dass Orderbuchmaske oder komplexe Ordertypen im Vordergrund stehen. Die Bitpanda App erhält in den App Stores hohe Bewertungen, insbesondere für Design, Stabilität und Geschwindigkeit, und wird in unabhängigen Reviews regelmäßig als einsteigerfreundlich beschrieben. Diese Kombination aus Weboberfläche und App senkt die Einstiegshürde und macht Bitpanda gerade für weniger trading affine Nutzer attraktiv.
  • Fiat Onramp und Zahlungswege: Einzahlungsoptionen wie SEPA Überweisung, Instant Payment, Karten und weitere Zahlungsdienste ermöglichen einen schnellen Transfer von Euro Guthaben auf das Bitpanda Depot. In Verbindung mit der breiten Produktpalette entsteht damit ein funktionierendes Onramp Setup, über das sich Krypto Käufe, Bitpanda Aktien und ETF Transaktionen ohne zusätzliche Zwischenschritte abwickeln lassen. Für Nutzer mit regelmäßigen Sparplänen oder kurzfristigen Rebalancing Entscheidungen ist diese Infrastruktur ein praktischer Vorteil.
  • Institutionelle Rolle und Infrastruktur Angebote: Über Bitpanda Technology Solutions tritt der Broker zusätzlich als Infrastrukturpartner für Banken, Broker und Fintechs auf. Europäische Institute nutzen die Bitpanda Plattform im White Label Modus, um ihren Kunden Zugang zu Krypto und digitalen Assets anzubieten. Diese institutionelle Einbindung stärkt die Wahrnehmung von Stabilität und Professionalität und spiegelt sich indirekt in vielen positiven Bitpanda Erfahrungen wider.

Kritisch

  • Gebührenniveau im Broker Interface: Im Standard Broker Modus werden Preise inklusive Spread und Gebühr dargestellt. Externe Reviews ordnen die effektiven Kosten für Krypto Trades im internationalen Vergleich eher im oberen Bereich ein, insbesondere im Retail Segment mit kleineren Ticketgrößen. Erst das Trading Interface mit Orderbuch und Maker Taker Struktur senkt die Gebühren deutlich, verlangt jedoch mehr Marktkenntnis. Für aktive Trader und Gebührenfokussierte Nutzer ist dies ein klarer Nachteil im Bitpanda Vergleich.
  • Strenge KYC und Mittelherkunftsprüfungen: Der regulierte Ansatz führt zu intensiven Identitäts und Mittelherkunftsprüfungen. In aktuellen Trustpilot Einträgen wird von umfangreichen Nachforderungen zu Kontoauszügen, Gehaltsnachweisen oder Transfers von Drittplattformen berichtet, verbunden mit temporären Einschränkungen, bis die Prüfungen abgeschlossen sind. Diese Prozesse folgen dem regulatorischen Umfeld, verursachen in der Praxis jedoch spürbare Reibung und prägen viele kritische Bitpanda Erfahrungen.
  • Auszahlungsprozesse und Kontoeinschränkungen: Neben zahlreichen unauffälligen Vorgängen existiert eine Reihe von Erfahrungsberichten, in denen Auszahlungsaufträge verzögert, geprüft oder vorübergehend blockiert wurden. Betroffene schildern Situationen, in denen Guthaben erst nach zusätzlicher Dokumentation oder längerer Bearbeitungszeit wieder vollständig verfügbar war. Für Nutzer, die Bitpanda als zentrale Drehscheibe für Krypto und Multi Asset Exposure einsetzen, wirken solche Vorgänge direkt auf das Vertrauen in die operative Zuverlässigkeit.
  • Kein vollwertiges Demokonto: Trotz starkem Education Schwerpunkt und umfangreicher Academy Inhalte bietet Bitpanda kein echtes Demokonto für Krypto, Aktien oder Derivate. Strategien lassen sich nicht risikofrei testen, sondern nur mit kleinen Live Beträgen. Im Umfeld von Brokern, die Paper Trading als Standardfunktion bereitstellen, stellt diese Lücke einen strukturellen Nachteil dar, insbesondere für Nutzer, die einen neuen Broker zunächst im Simulationmodus erproben möchten.
  • Steuerworkflow und externe Tools: Bitpanda stellt Transaktionshistorien und Exportfunktionen bereit, liefert jedoch keinen vollständig automatisierten Steuerreport speziell für den deutschsprachigen Raum. Viele Anleger nutzen deshalb Zusatzsoftware oder professionelle Beratung, um ihre Aktivitäten steuerlich korrekt abzubilden. Für Vieltrader und Nutzer mit komplexeren Setups erhöht dieser Umstand den operativen Aufwand und wird in Reviews regelmäßig als Schwachpunkt gegenüber Brokern genannt, die integrierte Steuerberichte anbieten.
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Was ist Bitpanda?

Bitpanda ist ein in Wien gegründeter Broker, der Krypto-Handel und klassische Geldanlage unter einem Dach bündelt. Über ein Konto lassen sich Bitcoin, Ethereum und andere Coins genauso kaufen und halten wie ausgewählte Aktien, ETFs, Edelmetalle und Rohstoffe. Ein- und Auszahlungen laufen in der Regel in Euro, die Oberfläche zeigt feste Beträge und Gebühren, während die eigentliche Ausführung im Hintergrund über angebundene Handelspartner läuft. Entscheidend ist: Bitpanda tritt nicht als anonyme Krypto-Börse auf, sondern als regulierter Broker, der Handel und Verwahrung in einer klassischen Kontostruktur organisiert.

Bitpanda Homepage

Das Frontend ist in zwei Schichten organisiert. Im Standardbereich stehen ein vereinfachtes Broker-Interface und die Bitpanda App im Mittelpunkt, die Kauf, Verkauf und Sparpläne mit wenigen Eingaben ermöglichen und alle Bewegungen automatisch in der Bitpanda Wallet verbuchen. Ergänzend existiert ein separates Trading-Interface mit Orderbuch, engeren Spreads und Maker-Taker-Gebührenmodell, das auf Nutzer zugeschnitten ist, die Preisgestaltung und Orderausführung näher an klassischen Krypto-Exchanges ausrichten wollen.

Bitpanda versteht sich zugleich als Infrastruktur-Anbieter. Über White-Label-Lösungen und API-Zugänge binden Banken und Fintechs die Handels- und Custody-Module der Plattform in eigene Produkte ein, während Endkunden die Oberfläche hauptsächlich als Multi-Asset-Depot wahrnehmen. In der Praxis entsteht damit ein hybrides Modell aus Broker, Krypto-Gateway und Infrastruktur-Schicht, das sowohl Retail-Anleger als auch institutionelle Partner adressiert und im weiteren Test entlang von Angebot, Gebühren, Sicherheit und Nutzererfahrungen bewertet wird.

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BitpandaTest 2026: Depot, Gebühren und Co.

Für die Einstufung von Bitpanda als Hauptbroker sind nicht Markenauftritt oder Marketing entscheidend, sondern Struktur und Qualität des tatsächlichen Setups: Anzahl und Auswahl der handelbaren Coins, Aufbau des Multi-Asset-Depots, konkrete Ein- und Auszahlungspfade, das gestaffelte Gebührenmodell im Broker- und Trading-Bereich, der hart geregelte Sicherheitsrahmen sowie die Art, wie Support, Stabilität und reale Nutzererfahrungen im täglichen Betrieb zusammenwirken.

Coins

Im Bereich Coins spielt Bitpanda klar die Karte Breite statt Nische. Laut Unternehmensangaben sind Anfang 2026 über 650 vielversprechenden Kryptowährungen und Token handelbar, die in Summe Teil eines Angebots von mehr als 3.000 digitalen Assets sind, inklusive Krypto-Indizes, tokenisierter Aktien, ETFs und Rohstoffe. Damit positioniert sich Bitpanda im europäischen Vergleich am oberen Ende der Auswahl und übertrifft viele klassische Neobroker, die oft im Bereich von 50 bis 150 Coins stoppen.

Abgedeckt werden praktisch alle etablierten Large Caps wie Bitcoin, Ethereum, Solana oder XRP, ein großer Teil der Top-100 nach Marktkapitalisierung sowie zahlreiche Infrastrukturtoken, DeFi-Projekte und Memecoins. Für Einsteiger bedeutet das, dass sich Standardstrategien wie langfristiges Bitcoin- oder Ethereum-Sparen direkt im Bitpanda Wallet umsetzen lassen. Fortgeschrittene Nutzer finden ausreichend Breite, um Rotationen zwischen Sektoren wie Layer-2, DeFi, Gaming oder AI-Narrativen abzubilden, ohne externe Börsen zu benötigen.

Gleichzeitig bleibt die Kuratierung deutlich strenger als bei typischen High-Risk-Börsen. Viele extrem kleine Microcaps oder frisch gestartete Presales schaffen es bewusst nicht ins Listing, weil Bitpanda die regulatorische Kompatibilität und Mindestmarktkapitalisierung in den Vordergrund stellt.

Für Trader, die gezielt auf sehr spekulative Low-Caps setzen, fällt das im Bitpanda Vergleich negativ ins Gewicht. Für alle, die ein reguliertes Krypto-Depot mit breiter, aber gefilterter Auswahl suchen, ist die Zahl der Coins dagegen mehr als ausreichend und aktuell eines der stärksten Argumente für die Plattform.

Zahlungsmethoden

Bei den Zahlungsmethoden zielt Bitpanda klar auf den europäischen Mainstream. Einzahlungen in Euro sind per klassischer SEPA-Überweisung möglich, für viele Nutzer der Standardweg, da Bitpanda dafür nach eigenen Angaben keine eigenen Gebühren erhebt. Parallel stehen Sofort- und EPS-Überweisung, giropay sowie SEPA-Lastschrift zur Verfügung, was den Ein- und Auszahlungsprozess in den meisten Euro-Ländern abdeckt.


Für schnelle Käufe direkt aus der Bitpanda App werden Kreditkarten von Visa und Mastercard, PayPal und Apple Pay unterstützt. In vielen Märkten kommen E-Wallets wie Skrill und Neteller hinzu, sodass sich Fiat-Einzahlungen in der Praxis binnen Minuten in handelbare Guthaben im Bitpanda Wallet verwandeln lassen.

Auf der Auszahlungsseite konzentriert sich Bitpanda im Standardmodell auf Banküberweisungen, die laut Supportdokumentation in der Regel innerhalb von zwei bis drei Bankarbeitstagen beim Kunden ankommen. Gebühren für SEPA-Auszahlungen werden von Bitpanda selbst nicht erhoben, einzelne Partnerbanken können jedoch eigene Entgelte verlangen.

Für viele Anleger ergibt sich damit ein Mix aus kostenfreien Bankwegen für das Depot-Management und bequemen, aber potenziell gebührenpflichtigen Instant-Optionen über Karten und Wallets. Insgesamt fällt der Bitpanda Test im Bereich Ein- und Auszahlung solide aus; entscheidend ist, dass Gebühren pro Methode transparent im Buchungsdialog angezeigt werden.

Gebühren (Spreads, Kommissionen, etc.)

Die Gebührenstruktur ist einer der zentralen Bewertungsfaktoren im Bitpanda Test. Im klassischen Broker-Modell arbeitet Bitpanda mit festen prozentualen Trading Fees auf Coin-Ebene. Laut aktuellem Cost-Transparency-Dokument liegen die Gebühren in vier Tiers: 0,99 Prozent für Stablecoins wie EURC und E-Geld-Tokens, 0,99 Prozent für Bitcoin und einzelne Kernassets, 1,49 Prozent für die meisten übrigen Kryptowährungen und 2,49 Prozent für kleinere Coins mit einer Marktkapitalisierung unter 100 Millionen Euro sowie Spotlight-Assets.

Die Handelsspanne zwischen An- und Verkaufspreis wird als Spread ausgewiesen. Tagsüber gilt ein Day-Spread, außerhalb der regulären Handelszeiten ein Night-Spread, bei dem der Spread verdoppelt werden kann, jedoch auf maximal 3 Prozent begrenzt bleibt. In der Praxis bewegen sich viele Hauptcoins im Bereich von 1 bis 1,5 Prozent effektiver Kosten pro Trade, während exotischere Token spürbar teurer werden. Externe Analysen kommen im Schnitt auf etwa 1,5 bis knapp 1,7 Prozent Gesamtkosten bei Standardkäufen, was im direkten Bitpanda Vergleich mit Spezialbörsen wie Binance oder OKX eher am oberen Rand des Marktes liegt.

Parallel existiert mit Bitpanda Fusion ein separates Gebührenmodell für aktivere Trader. Dort startet die Kommission bei 0,25 Prozent und sinkt bei hohem Monatsvolumen schrittweise auf bis zu 0,02 Prozent. Für professionellere Nutzer, die ihr Volumen bündeln, verbessert sich der Gebührenvergleich mit anderen Börsen damit deutlich, während klassische Retail-Kunden auf der Broker-Oberfläche weiterhin die vollen Retail-Fees zahlen.

Für klassische Buy-and-Hold-Anleger mit Sparplänen im zwei- bis dreistelligen Monatsbereich sind diese Kosten noch vertretbar, weil nur wenige Käufe pro Jahr anfallen und der Aufschlag gegenüber günstigeren Börsen im Gesamtbild begrenzt bleibt. Wer dagegen aktiv handelt und regelmäßig vier- oder fünfstellige Beträge über das Broker-Interface dreht, zahlt mit 0,99 bis 1,49 Prozent pro Trade spürbar drauf und fährt mit Bitpanda Fusion oder spezialisierten Trading-Börsen in der Regel deutlich günstiger.

Regulierung & Sicherheit

Im Bereich Regulierung und Sicherheit gehört Bitpanda aktuell zu den meistzitierten europäischen Krypto-Anbietern. Das Unternehmen sitzt in Wien, beschäftigt über 700 Mitarbeitende und verfügt neben einer PSD2-Zahlungsdienstelizenz und einer E-Geld-Lizenz über mehrere nationale Zulassungen. Anfang 2025 hat Bitpanda als eine der ersten großen Plattformen die MiCA-Lizenz von der deutschen BaFin erhalten, die als EU-Passport für den Vertrieb von Krypto-Dienstleistungen in allen 27 Mitgliedstaaten fungiert.

Parallel folgte die Zulassung der britischen FCA für den Markteintritt im Vereinigten Königreich, wo Bitpanda inzwischen mehr als 500 Kryptowährungen, Staking-Angebote und Krypto-Indizes anbieten darf. Für viele Anleger ist diese Kombination aus EU-weiter MiCA-Regulierung und britischer Aufsicht ein starkes Signal in Richtung Governance, Risikomanagement und Geldwäscheprävention.

Auf technischer Ebene betont Bitpanda den Einsatz von Cold-Storage-Lösungen, strikten Zugriffsrechten und unabhängigen Sicherheitszertifizierungen. Die Plattform verweist öffentlich auf Einhaltung europäischer IT- und Datenschutzstandards sowie auf eine „Excellent“-Bewertung auf Trustpilot im Branchenkontext. In der Summe ergibt sich im Bitpanda Test ein Sicherheitsprofil, das deutlich über dem Niveau vieler unregulierter Offshore-Börsen liegt, ohne die inhärenten Risiken von Krypto-Investments vollständig auszuschalten.

Kundenservice

Der Kundenservice ist einer der Bereiche, in denen sich Erfahrungen mit Bitpanda stark unterscheiden. Auf Trustpilot erreicht die Plattform Anfang Januar 2026 einen Score von 3,9 von 5 Sternen bei mehr als 14.000 Bewertungen. Rund 70 Prozent der Nutzer vergeben vier oder fünf Sterne, knapp 17 bis 20 Prozent bewerten mit einem Stern. Bitpanda reagiert laut Trustpilot-Auswertung auf den überwiegenden Großteil negativer Rezensionen und antwortet typischerweise innerhalb weniger Tage.



Positiv hervorgehoben werden in vielen Reviews die übersichtliche Oberfläche, die stabil laufende Bitpanda App und die schnelle Bearbeitung einfacher Supportanfragen per Ticketsystem. Besonders Einsteiger berichten häufig von einer unkomplizierten Kontoeröffnung, transparenten Ein- und Auszahlungsprozessen sowie einer insgesamt „anfängerfreundlichen“ Nutzerführung.

Auf der anderen Seite tauchen regelmäßig Bitpanda negative Erfahrungen auf, die sich meist um lange Antwortzeiten in Stressphasen, Nachforderungen bei KYC- und Herkunftsnachweisen oder temporäre Kontosperren drehen. Ein Teil dieser Kritik ergibt sich unmittelbar aus den verschärften MiCA- und Geldwäschevorgaben, die Anbietern in Europa wenig Spielraum lassen.

Wie bei allen regulierten Finanzdienstleistern können individuelle Erfahrungen deutlich auseinandergehen – abhängig von Transaktionsvolumen, Herkunft der Mittel und den jeweils ausgelösten Prüf- und Meldepflichten.

Verlässlichkeit

Unter Verlässlichkeit wird bei Krypto-Brokern eine Mischung aus operativer Stabilität, finanzieller Tragfähigkeit und mittelfristiger Strategie verstanden. Bitpanda kann hier mit harten Zahlen argumentieren. Für das Geschäftsjahr 2024 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 393 Millionen Euro, die Erlöse wurden damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Gleichzeitig kletterte die bereinigte EBITDA-Marge auf über 30 Prozent, was Bitpanda klar von vielen verlustschreibenden Wettbewerbern absetzt.

Diese Profitabilität erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Infrastruktur, Sicherheit und Support langfristig finanziert und weiterentwickelt werden können. Der geplante Börsengang, für den aktuell eher Standorte wie Frankfurt oder New York diskutiert werden, deutet darauf hin, dass Bitpanda sich als etablierter Fintech-Player mit Zugang zum Kapitalmarkt positionieren möchte, statt ausschließlich auf kurzfristige Handelsumsätze zu setzen.

Operativ zeigt sich die Plattform im Alltag stabil. Orders im Broker und in Bitpanda Fusion werden nach eigenen Angaben in Echtzeit verarbeitet, Bankauszahlungen werden typischerweise innerhalb von zwei bis drei Tagen gutgeschrieben. Größere, länger andauernde Systemausfälle oder Sicherheitsvorfälle mit Verlust von Kundengeldern sind in den vergangenen Jahren nicht in vergleichbarer Häufigkeit aufgetreten wie bei manchen internationalen Großbörsen.

Im Bitpanda Vergleich mit anderen europäischen Anbietern entsteht damit das Bild eines Brokers, der zwar nicht frei von Reibungen im Tagesgeschäft ist, dessen Grundstabilität jedoch durch Umsatzentwicklung, Regulierungsstatus und technische Infrastruktur gestützt wird.

Erfahrungen und Usermeinungen

Die öffentlichen Bitpanda Erfahrungen lassen sich grob in drei Blöcke einteilen. Ein großer Teil der Nutzer lobt die einfache Bedienung, das breite Asset-Universum und die Möglichkeit, Krypto, Aktien, ETFs und Metalle in einem einzigen Depot zu bündeln. Besonders für Einsteiger wirkt die Kombination aus klarer Oberfläche, niedriger Einstiegsschwelle von einem Euro pro Trade und der integrierten Bitpanda Wallet-Infrastruktur attraktiv.

Daneben existiert eine gut sichtbare Gruppe kritischer Stimmen, die vor allem die Gebührenstruktur und einzelne Supportfälle moniert. Häufig genannt werden höhere Spreads im Vergleich zu spezialisierten Krypto-Börsen, langsame Antworten bei komplexen Anfragen sowie Frust über KYC-Nachforderungen oder temporäre Einschränkungen beim Zugriff auf das Konto. Analyseberichte, die unterschiedliche Börsen anhand von Trustpilot-Daten vergleichen, heben zwar hervor, dass Bitpanda im Schnitt besser abschneidet als viele große Globalplayer, ordnen den gesamten Sektor jedoch weiterhin als kundenservicekritisch ein.

Schließlich spielen unabhängige Tests und Experten-Reviews eine wachsende Rolle. Diese Bewertungen zeichnen meist ein ähnliches Bild: Bitpanda gilt als sehr gut reguliert, technologisch solide und für langfristige Investoren geeignet, die ein europäisches, MiCA-lizenziertes Umfeld bevorzugen.


Im direkten Bitpanda Vergleich mit aggressiven Trading-Börsen wird jedoch regelmäßig auf die höheren Retail-Gebühren und die begrenztere Auswahl an extrem spekulativen Coins hingewiesen. Aus Sicht eines Gesamtfazit lässt sich damit festhalten, dass Erfahrungen mit Bitpanda mehrheitlich positiv sind, zugleich aber klare Trade-offs zwischen Sicherheit, Regulierung und maximaler Kostenoptimierung sichtbar bleiben.

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Gibt es eine Bitpanda App?

Bitpanda setzt stark auf mobiles Trading und stellt die komplette Plattform als native App für iOS und Android bereit. Die App bildet das Multi-Asset-Depot nahezu vollständig ab: Coins, Bitpanda Aktien, ETFs, Krypto-Indizes, Edelmetalle, Sparpläne und das Euro-Guthaben lassen sich direkt aus der Anwendung steuern, inklusive Echtzeitübersicht über Portfolio, offene Orders und Historie. Orderaufgabe, Sparplan-Erstellung und Anpassung, Einzahlungen per Bank, Karte oder Wallet-Dienst sowie interne Transfers laufen in der Praxis über wenige Schritte in der App.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Krypto Kauf: Kontoeröffnung bei Bitpanda

Schritt 1: Betrag und Coin auswählen

Nach abgeschlossener Registrierung und Verifizierung wird im Bitpanda Dashboard zunächst der gewünschte Markt geöffnet. In der Übersicht „Krypto“ lässt sich Bitcoin als Basiswert wählen, anschließend wird der Euro-Betrag oder die zu kaufende BTC-Menge eingetragen. Die Ordermaske zeigt parallel den aktuellen Marktpreis und den daraus resultierenden Gegenwert im eigenen Bitpanda Depot.

Schritt 2: Transaktionsübersicht einsehen

Vor der Ausführung blendet Bitpanda eine detaillierte Transaktionsübersicht ein. Angezeigt werden Kaufbetrag, gewählte Kryptowährung, voraussichtliche Ausführungsgröße, Gebühren, verwendete Zahlungsmethode und das Zielkonto innerhalb des Depots. In dieser Ansicht lassen sich alle Angaben nochmals prüfen und bei Bedarf anpassen. Erst wenn Preis, Kosten und Volumen stimmig sind, wird der Kauf final bestätigt und im Bitpanda Wallet verbucht.

Schritt 3: Betrag und Coin verkaufen

Der spätere Verkauf läuft spiegelbildlich. Im Portfolio wird die bestehende Bitcoin-Position geöffnet und die Funktion „Verkaufen“ gewählt. Anschließend wird der zu veräußernde Betrag festgelegt, entweder in BTC oder als Euro-Gegenwert. Die Transaktionsübersicht zeigt erneut Ausführungsgröße, Kurs und Gebühren. Nach Bestätigung wird die Position ganz oder teilweise geschlossen, der Erlös in Euro gutgeschrieben und steht im Bitpanda Depot für neue Käufe oder Auszahlungen bereit.

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Bitpanda im Depot-Vergleich

Bitpanda steht im deutschsprachigen Markt unter anderem neben AvaTrade, Libertex und Skilling im Krypto Börsen Vergleich. Die folgende Übersicht stellt die wichtigsten Eckdaten wie Produktumfang, Kostenstruktur und Bedienkomfort der Depots gegenüber.

KategorieBitpandaAvaTradeLibertexSkilling
Funktionen & BesonderheitenMulti-Asset, echte AssetsCFD-Broker, Fokus FXCFD + echte AktienCFD-Broker, Trading-Fokus
Zahl der HandelswährungenViele Krypto, viele AktienViele FX- und CFD-MärkteMittelgroßes CFD-UniversumViele FX- und CFD-Märkte
Mindestordervolumenab ca. 1 €kleine CFD-Lotsca. 10 € / 0,01 Lotkleine CFD-Lots
Ordergebührenprozentuale Fees je TradeSpreads + FinanzierungKommission + teils Null-SpreadSpreads, teils Kommission
Depotgebührenkeine Depotgebührkeine Depotgebührkeine Depotgebührkeine Depotgebühr
Sparplangebührenkeine extra Gebührkeine echten Sparplänekeine echten Sparplänekeine echten Sparpläne
Trading-App?ja, iOS & Androidja, mehrere Appsja, eigene App + MT4/5ja, eigene App + cTrader/MT4
Vorteilereguliert, Multi-Asset, einfachbreites CFD-Angebotklare Kosten, Invest-Segmentenge Spreads, viele Plattformen
Nachteilehöhere Retail-Fees, wenig Derivatenur CFDs, Hebelrisikokleineres Angebot, CFD-Fokusnur CFDs, komplex für Einsteiger
Benutzerfreundlichkeitsehr einsteigerfreundlicheher trader-orientiertrelativ einfachstark trading-orientiert

Ist Bitpanda seriös?

Ja, Bitpanda arbeitet 2026 sichtbar im regulierten Finanzsektor und nicht im Graubereich klassischer Krypto Börsen. Das Unternehmen sitzt in Wien, verfügt über europäische Lizenzen, unterliegt Geldwäsche und Sorgfaltspflichten und trennt Kundengelder von Unternehmensmitteln. Dieses Setup unterscheidet sich klar von unregulierten Offshore Börsen und bildet den Kern der Wahrnehmung, wie seriös Bitpanda aufgestellt ist.

Aus Anlegersicht zählen zusätzlich harte Kennzahlen. Bitpanda verwaltet ein großes Multi Asset Angebot, hat in den vergangenen Jahren den Sprung in die Profitabilität geschafft und baut parallel ein B2B Geschäft mit Bankpartnern auf. Diese Kombination aus eigenem Retail Broker, Infrastruktur für Institute und wachsendem Umsatzprofil spricht für ein Geschäftsmodell, das auf Dauer angelegt ist und nicht auf kurzfristige Krypto Zyklen setzt.

Bitpanda Fazit – Unsere Bewertung

Im Gesamtbild hinterlässt der Bitpanda Test 2026 einen klar positiven Eindruck. Bitpanda verbindet ein großes Multi-Asset-Angebot mit einem regulierten europäischen Rahmen und einer Infrastruktur, die für den Dauereinsatz als Hauptdepot ausgelegt ist. Echte Kryptowährungen statt CFDs, Bitpanda Aktien, ETFs, Edelmetalle und Sparpläne laufen in einem Konto zusammen, gesteuert über eine ausgereifte App und ein übersichtliches Web-Interface. Für Anleger, die Wert auf Struktur, Übersicht und einen festen Rechtsrahmen legen, entsteht damit ein Paket, das viele klassische Krypto-Börsen und manche Neobroker deutlich überholt.

Aus Sicht der Praxis überwiegen diese Stärken die bekannten Schwachstellen wie das höhere Gebührenniveau im Retail-Segment, das fehlende Demokonto und den teils strengen Compliance-Prozess. Wer Gebühren bis auf den letzten Basispunkt optimieren möchte oder hauptsächlich nach Hochrisiko-Setups in Nischen-Altcoins sucht, findet andere Broker. Wer dagegen ein seriöses, EU-reguliertes Setup für langfristigen Vermögensaufbau mit Krypto-Komponente sucht, bekommt mit Bitpanda eine stimmige Lösung.

Unter den genannten Voraussetzungen zählt Bitpanda 2026 zu den überzeugendsten Optionen für regulierte Krypto- und Multi-Asset-Investments im deutschsprachigen Raum.

Disclaimer: Die Ausführungsdienstleistungen für Aktien, ETFs und ETCs werden von der Bitpanda Financial Services GmbH angeboten. Es handelt sich nicht um ein öffentliches Angebot. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung dar. Investitionen bergen das Risiko von Verlusten, und vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bitte berücksichtigen Sie Ihre persönliche Situation und ziehen Sie vor einer Investitionsentscheidung eine unabhängige Beratung hinzu.

Erfahrungen mit Bitpanda: FAQ

Ist Bitpanda ein guter Broker?

Bitpanda ist ein guter Broker für alle, die ein europäisch reguliertes Multi-Asset-Depot suchen und Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle gebündelt verwalten möchten. Im Bitpanda Test 2026 überzeugen Produktbreite, Bedienbarkeit und App, während höhere Retail-Gebühren und strenge Compliance-Prozesse als Hauptkritikpunkte in vielen Bitpanda Erfahrungen sichtbar bleiben.

Wie lange dauert eine Auszahlung bei Bitpanda?

Fiat-Auszahlungen per SEPA landen im Regelfall innerhalb von ein bis drei Bankarbeitstagen auf dem Referenzkonto, abhängig von Bank und Land. Krypto-Auszahlungen werden nach Freigabe meist zügig an die Zieladresse gesendet. Verzögerungen treten vor allem dann auf, wenn zusätzliche Prüfungen zur Mittelherkunft oder Identität angestoßen werden und der Compliance-Prozess eingreift.

Welche Kryptowährungen kann man auf Bitpanda handeln?

Auf Bitpanda sind aktuell über 650 Kryptowährungen und Token handelbar, darunter alle großen Netzwerke wie Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP, Cardano sowie eine große Auswahl an DeFi-, Infrastruktur- und ausgewählten Meme-Coins. Der Fokus liegt auf liquiden, regulierungstauglichen Projekten. Extrem kleine Microcaps und sehr junge Presales sind nur in Ausnahmefällen Teil des Listings.

Welche Kosten und Gebühren gibt es auf ich auf Bitpanda?

Es gibt vier Tiers: Stablecoins liegen bei 0,99 Prozent (EURCV 0 Prozent), Bitcoin und VSN bei 0,99 Prozent, „andere Krypto-Assets“ bei 1,49 Prozent und Krypto-Assets mit Marktkapitalisierung unter 100 Millionen Euro sowie Bitpanda Spotlight-Assets bei 2,49 Prozent pro Trade. Diese Trading Fee ist eine feste Prozentgebühr auf Basis eines firm quotes und wird direkt in der Orderberechnung ausgewiesen.

Ist Bitpanda seriös?

Bitpanda gilt als seriöser Broker mit klarem EU-Regulierungsrahmen, Sitz in Wien, MiCA-Regulierung und Trennung von Kundenvermögen und Unternehmensmitteln. Sicherheits- und Governance-Struktur liegen deutlich über dem Niveau unregulierter Offshore-Börsen. Kritische Bitpanda Erfahrungen betreffen vor allem Gebühren, KYC-Schärfe und Einzelfälle bei Auszahlungen, ohne das grundsätzliche Seriositätsprofil in Frage zu stellen.

Nico van Ledden
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