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Kanadas Investmentaufsichtsbehörde führt Vorschriften zur Verwahrung von Kryptowährungen ein, um einen weiteren QuadrigaCX-Fall zu vermeiden

CIROs neuer Rahmen für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte tritt sofort in Kraft und hebt die Standards für Krypto-Handelsplattformen an, während Regulierungsbehörden darauf drängen, das Risiko für Anleger zu reduzieren.

Von Olivier Acuna|Bearbeitet von Jesse Hamilton
Aktualisiert 3. Feb. 2026, 8:25 p.m. Veröffentlicht 3. Feb. 2026, 8:21 p.m. Übersetzt von KI
(Photo by rc.xyz NFT gallery on Unsplash/Modified by CoinDesk)
Canadian invesment regulator rolled out new rules to tighten the screws on crypto custody. (Photo by rc.xyz NFT gallery on Unsplash/Modified by CoinDesk)

Was Sie wissen sollten:

  • Kanadas Investmentaufsichtsbehörde CIRO hat einen neuen Rahmen für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte eingeführt, um die Vorschriften für die Haltung von Krypto-Assets zu verschärfen. Dabei verweist sie auf frühere Misserfolge wie den Zusammenbruch von QuadrigaCX.
  • Die Leitlinien etablieren eine gestufte, risikobasierte Struktur für die Verwahrung, die darauf abzielt, Unternehmen Innovationen zu ermöglichen und gleichzeitig den Anlegerschutz gegen Hacking, Betrug, schwache Governance und Insolvenz zu stärken.
  • CIRO erklärt, dass es den Rahmen proaktiv aktualisieren wird, sobald neue Verwahrungs- und Cyberrisiken auftreten, was Kanadas allgemein vorsichtige Herangehensweise an die Kryptoregulierung und den Anlegerschutz widerspiegelt.

Um schneller auf Krypto-Ausfälle, wie den Zusammenbruch von QuadrigCX, reagieren zu können, hat die kanadische oberste Wertpapieraufsichtsbehörde hat neue Vorschriften für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte eingeführt Verschärfung der Standards für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte.

Die von der Branche geführte Canadian Investment Regulatory Organization (CIRO) erklärte, dass ihr neuer Digital Asset Custody Framework darauf ausgelegt ist, schneller auf Risiken wie Hacking, Betrug, mangelhafte Governance und Insolvenzen reagieren zu können, die Anleger bei früheren Vorfällen exponiert zurückgelassen haben.

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„Viele der Erwartungen im Rahmen wurden in enger Abstimmung mit [Plattformen für den Handel mit Krypto-Assets] und deren Verwahrstellen entwickelt und spiegeln bereits etablierte Praktiken wider“, erklärte ein Sprecher von CIRO gegenüber CoinDesk und fügte hinzu, dass Übergangsüberlegungen von Fall zu Fall angewendet werden.

„Der neue Rahmen schafft zudem ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität und Risikomanagement, fördert Innovationen und gewährleistet gleichzeitig einen starken Anlegerschutz“, fügte der Sprecher hinzu.

Tief eingebunden in den Zusammenbruch

Der Zusammenbruch von QuadrigaCX im Jahr 2019 bleibt eine der berüchtigtstenAusfälle in Kanadas Krypto-Geschichte, bei denen 123 Millionen Dollar noch immer nicht aufgefunden wurden. Der CEO, Gerald Cotten, verstarb, und Kundengelder wurden als fehlend festgestellt. Spätere Untersuchungen beschrieben den Mitbegründer Michael Patryn als angeblich tief in die Aktivitäten der Börse während des Zeitraums verwickelt, in dem Unterschlagungen stattfanden.

„Die Verwahrung ist einer der kritischsten Risikopunkte im Krypto-Ökosystem“, sagte Alexandra Williams, Senior Vice President für Strategie, Innovation und Stakeholder-Schutz bei CIRO.

Ein zentrales Merkmal der Leitlinien ist eine gestufte, risikobasierte Struktur, die es Unternehmen ermöglicht, Verwahrungsvereinbarungen zu diversifizieren und zu stärken und gleichzeitig einen soliden Anlegerschutz zu gewährleisten.

Frühe Anzeichen dafür, dass Erwartungen angepasst werden müssen

CIRO erklärte, dass es aufstrebende Verwahrungs- und Cyberrisiken, wiederholte Aufsichtsprobleme bei Unternehmen oder Veränderungen in den Marktpraktiken als Frühwarnzeichen betrachten würde, dass die Erwartungen möglicherweise angepasst werden müssen.

„Wenn wir feststellen, dass die Erwartungen nicht mehr mit der tatsächlichen Ausprägung des Verwahrungsrisikos übereinstimmen, würde CIRO den Rahmen proaktiv aktualisieren, anstatt auf ein Versagen zu warten“, erklärte die Aufsichtsbehörde.

Kanada hat einen vorsichtigen Ansatz verfolgt zur Krypto-Regulierung, indem Handelsplattformen unter bestehende Wertpapierregelungen gestellt und der Anlegerschutz durch Registrierungs-, Verwahrungs- und Offenlegungspflichten betont wird. Jüngste bundesweite Initiativen bezüglich Stablecoins und eine erweiterte Aufsichtsfunktion für die Bank of Canada deuten auf eine langsame Verschiebung hin zu einem umfassenderen nationalen Rahmenwerk für digitale Vermögenswerte hin.

CIRO, eine selbstregulierende Organisation, die alle Anlageberater, Investmentfondsanbieter und Handelsaktivitäten auf den kanadischen Schulden- und Aktienmärkten überwacht, verfügt über quasi-gerichtliche Befugnisse zur Untersuchung von Fehlverhalten und zur Durchsetzung von Disziplinarmaßnahmen, einschließlich Geldstrafen, Aussetzungen und dauerhaften Sperren.

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What to know:

  • Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission hat ihre erste Liste für den Innovation Advisory Committee festgelegt, darunter Coinbase-CEO Brian Armstrong und Ripple-CEO Brad Garlinghouse.
  • Die Gruppe wird eine Rolle bei der Steuerung zukünftiger Vorschriften spielen, da die US-Derivateaufsichtsbehörde Aufsichtsaufgaben im Bereich der Kryptowährungsmärkte übernimmt.