CoinDesk Research: Die USA führen im institutionellen Krypto-Bereich, Asien dominiert den Handel vor der Consensus Miami
Asiens Dominanz ist in jedem wichtigen Datensatz dieses Berichts sichtbar, doch die USA bauen die institutionelle Grundlage für die nächste Welle der globalen Akzeptanz auf, während Lateinamerika bereits zeigt, wie nutzungsgetriebene Nachfrage in der Realwirtschaft skalieren kann.

Was Sie wissen sollten:
- Der globale Kryptomarkt fragmentiert sich in unterschiedliche Ebenen, wobei Asien bei der täglichen Nutzung führend ist, während die Vereinigten Staaten ihre Rolle als institutionelles und regulatorisches Zentrum festigen.
- Der Global Digital Asset Adoption Index von CoinDesk stellt fest, dass Asien bei den Handelsvolumina an Börsen, den Stablecoin-Flüssen und den Eigentumsraten führend ist, während die USA bei börsengehandelten Produkten, Verwahrung und konformer Kapitalbildung dominieren.
- Stablecoins verdeutlichen diese Trennung, da sie in entwickelten Märkten hauptsächlich Handels- und Sicherungsfunktionen erfüllen, während sie in Schwellenländern, insbesondere in Lateinamerika, Überweisungen, grenzüberschreitenden Handel und Inflationsschutz ermöglichen.
Die globale Kryptoindustrie bewegt sich nicht mehr in eine Richtung. Sie teilt sich in verschiedene Ebenen auf, wobei Asien die Führung bei der täglichen Nutzung übernimmt, während die USA ihre Position als institutionelles und regulatorisches Zentrum stärkt.
Ein neuer Globaler Digital Asset Adoption Index für Consensus Miami von CoinDesk Research zeigt, dass Asien bei den Handelsvolumina an Börsen, den Transaktionsströmen von Stablecoins und den Krypto-Besitzraten an erster Stelle steht, was deutlich macht, wie stark ein Großteil der tatsächlichen Aktivitäten des Sektors außerhalb Nordamerikas konzentriert ist.
Gleichzeitig dominiert die USA weiterhin bei börsengehandelten Produkten, Verwahrungsinfrastruktur und regulatorischer Klarheit, was sie als den wichtigsten Standort für konforme Kapitalbeschaffung und groß angelegte institutionelle Beteiligung positioniert.
Der Bericht stellt fest, dass diese Spaltung eher einen strukturellen Wandel in der Funktionsweise der Kryptomärkte darstellt als einen Machtverlust Washingtons.
Liquidität, Compliance und Nutzerverhalten entfalten sich zunehmend entkoppelt, anstatt sich in einer einzigen Rechtsordnung zu bündeln. Die Stärke Asiens liegt in der eingebetteten finanziellen Integration und der Einzelhandelsbeteiligung, während der Vorteil Nordamerikas in der Produktvielfalt, den Lizenzierungsrahmen und dem Zugang zu traditionellen Finanzmärkten besteht.

Stablecoins stehen im Mittelpunkt dieser Spaltung. In entwickelten Märkten sind sie nach wie vor stark an den Handel und die Verwendung als Sicherheiten gebunden, während sie in Schwellenländern zunehmend für Überweisungen, grenzüberschreitenden Handel und Inflationsabsicherung genutzt werden. Laut dem Index trägt diese nutzungsorientierte Nachfrage dazu bei, das Transaktionswachstum voranzutreiben, selbst wenn das Preismomentum nachlässt.
Lateinamerika zeigt einen dritten Weg auf. In mehreren Volkswirtschaften werden an den US-Dollar gebundene Stablecoins weniger für Spekulationen und mehr für Überweisungen, grenzüberschreitenden Handel und Inflationsabsicherung genutzt, was selbst während Marktrückgängen eine konstante Transaktionsnachfrage erzeugt.
Das Ergebnis ist ein multipolarer Markt für digitale Vermögenswerte, bei dem die Führungsrolle weniger von der Geografie abhängt, sondern vielmehr von der betrachteten Ebene des Krypto-Stacks.
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