Bitcoin-Hashrate sinkt während des Wintersturms in den USA, während die Märkte die Mining-Störung ignorieren
Der vorübergehende Ausfall der Mining-Leistung unterstreicht akademische Bedenken, dass geografische und Pool-Konzentrationen Infrastrukturversagen verstärken können, obwohl die Märkte wenig unmittelbare Reaktion zeigten.

Was Sie wissen sollten:
- Die Hashrate von Bitcoin fiel während eines Wintersturms in den USA um etwa 10 Prozent, was verdeutlicht, wie lokale Stromausfälle die Kapazität des Netzwerks zur Verarbeitung von Transaktionen belasten können.
- Forscher haben gezeigt, dass konzentriertes Mining, wie es bei einem regionalen Ausfall in China im Jahr 2021 zu beobachten war, zu langsameren Blockzeiten, höheren Gebühren und umfassenderen Marktstörungen führen kann.
- Mit einigen wenigen großen Pools, die nun den Großteil der Bitcoin-Hashrate kontrollieren, wird das Netzwerk zunehmend anfälliger für lokale Infrastrukturausfälle, auch wenn der BTC-Preis kurzfristig weitgehend unbeeinflusst bleibt.
Ein starker Rückgang der Hashrate der Bitcoin-Blockchain, die am Sonntag um 10 % gefallen ist, während dieser Woche US-Wintersturm, bietet einen Echtzeit-Stresstest für ein lange von Forschern hervorgehobenes Problem: Die Zentralisierung des Minings hat lokale Infrastrukturausfälle in systemweite Risiken verwandelt.
Die Hashrate ist die Menge an Rechenleistung verfügbar, um Transaktionen zu verarbeiten, die erforderlich sind, um die Bitcoin-Blockchain zu jedem beliebigen Zeitpunkt am Laufen zu halten. Wenn sie stark fällt, hat das Netzwerk weniger Kapazität zur Verarbeitung von Transaktionen, was das Risiko von Verzögerungen vor dem nächsten Schwierigkeitsanpassung erhöht.

Während die Bitcoin-Blockchain den Sturm weiterhin bewältigte – da nur 10 % der Hashrate der Blockchain offline gingen – legt eine zunehmende Anzahl akademischer Studien nahe, dass ihre Anfälligkeit für derartige Ereignisse zugenommen hat.
In einer Arbeit aus dem Jahr 2021, Bitcoin-Blackout: Proof-of-Work und die Risiken der Mining-Zentralisierung, die Forscher Philipp Scharnowski und Jiahua Shi fanden heraus, dass ein regionaler Mining-Ausfall in China im Jahr 2021 zu längeren Blockzeiten, höheren Transaktionsgebühren und einer verschlechterten Marktqualität führte, was zeigt, wie konzentriertes Mining lokale Stromausfälle in netzwerkweite Störungen verwandeln kann.
Diese Untersuchung trägt dazu bei, zu verstehen, warum die zunehmende Konzentration im BTC-Mining von Bedeutung ist, da die Blockproduktion sich zunehmend auf eine Handvoll dominanter Pools konzentriert.
Die Index der Mining-Zentralisierung zeigt an, dass die Blockproduktion nun von einer kleinen Anzahl von Pools dominiert wird, wodurch die Fähigkeit des Netzwerks, lokale Schocks zu absorbieren, verringert wird.

In den letzten zwei Jahren kontrollierten die beiden größten Mining-Pools häufig mehr als 50 % der Bitcoin-Hashrate, während die sechs größten Pools konstant etwa 80 % bis 90 % aller Blöcke stellten, wodurch ein großer Teil der Transaktionsverarbeitung im Netzwerk in den Händen weniger Betreiber lag.
Vorerst scheinen die Märkte unbeeindruckt, da sich der BTC am Tag kaum bewegte, doch die Episode verdeutlicht, wie die zunehmende Mining-Konzentration der Bitcoin-Blockchain physische Infrastrukturprobleme in systemweite Belastungen verwandeln kann, ohne sich unmittelbar im Preis zu widerspiegeln.
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