Grayscale sieht Regulierung und nicht Quantensorgen als prägend für die Kryptomärkte im Jahr 2026
Die Gesetzgebung zur Marktstruktur in den USA wird voraussichtlich die dominierende Kraft für digitale Vermögenswerte sein, während kurzfristige Bedenken hinsichtlich Quantencomputing übertrieben sind.

Was Sie wissen sollten:
- Grayscale erwartet, dass ein parteiübergreifendes US-Gesetz zur Strukturierung des Kryptomarktes im Jahr 2026 verabschiedet wird.
- Klarere Vorschriften könnten die institutionelle Adoption und die Onchain-Aktivität beschleunigen.
- Die Risiken des Quantencomputings sind real, dürften jedoch im nächsten Jahr die Preise nicht beeinflussen, so der Vermögensverwalter.
Mit dem Ende des Jahres 2025 richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf zwei zentrale Fragen: Wie schnell Washington einen umfassenden regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte vorlegen wird und ob Fortschritte im Bereich der Quantencomputer eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit der Blockchain darstellen, erklärte der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale in einem Bericht vom Montag.
Aus Sicht von Grayscale wird wahrscheinlich eine dieser Debatten die Märkte kurzfristig neu gestalten, während die andere sich eher als Ablenkung denn als Antrieb erweisen könnte.
Die Analysten des Unternehmens erwarten, dass ein parteiübergreifendes Gesetz zur Strukturierung des Kryptomarktes im Jahr 2026 in Kraft treten wird, was einen Meilenstein für diese Anlageklasse darstellt.
Während Verhandlungen über zentrale Details noch andauern, erklärten die Analysten, dass die grobe Richtung klar sei: Die Gesetzgeber bewegen sich auf ein traditionelles Regelwerk für Finanzmärkte im Bereich Krypto zu, das Registrierungspflichten und Offenlegungsvorschriften, klarere Klassifizierungen digitaler Vermögenswerte sowie Schutzmechanismen für Insider umfasst.
Ein vollständigerer und harmonisierteres regulatorisches Rahmenwerk in den USA und möglicherweise auch in anderen großen Volkswirtschaften könnte praktische Auswirkungen auf die Akzeptanz haben.
Regulierte Finanzdienstleister könnten zunehmend bereit sein, digitale Vermögenswerte in ihren Bilanzen zu halten, während eine verbesserte rechtliche Klarheit Institutionen dazu ermutigen könnte, direkt auf Blockchains Transaktionen durchzuführen. Der Bericht argumentierte, dass solche Entwicklungen die frühen Phasen einer institutionelleren Ära für Kryptomärkte markieren würden.
Im Gegensatz dazu betrachten die Analysten die Bedenken hinsichtlich Quantencomputing als ein berechtigtes, aber überbewertetes Thema im Hinblick auf 2026.
Das Unternehmen erwartet, dass das Thema Schlagzeilen und Debatten erzeugen wird, hält es jedoch für unwahrscheinlich, dass es kurzfristig die Vermögenspreise wesentlich beeinflusst. Grayscale räumte ein, dass theoretisch ausreichend leistungsfähige Quantencomputer die heutigen kryptographischen Standards untergraben könnten, indem sie private Schlüssel aus öffentlichen ableiten und somit potenziell betrügerische Transaktionen ermöglichen.
Langfristig sagt Grayscale, dass die meisten Blockchains, einschließlich Bitcoin, zusammen mit einem Großteil der breiteren digitalen Wirtschaft, auf post-quantum Kryptographie umstellen müssen. Das Unternehmen ist jedoch der Ansicht, dass diese Risiken vorerst noch in weiter Ferne liegen. Zwar könnten die Märkte Blockchains zukünftig danach bewerten, wie gut sie auf die quantenmechanische Herausforderung vorbereitet sind, dies wird jedoch die Bewertungen im nächsten Jahr nicht wesentlich beeinflussen.
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