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CF Benchmarks betrachtet Bitcoin als Portfolio-Stapel und prognostiziert ein Kursziel von 1,4 Millionen US-Dollar bis 2035

Der Indexanbieter wendet Kapitalmarktmodelle auf Bitcoin an und argumentiert, dass die institutionelle Adoption langfristige Bewertungen und eine strukturierte Portfolioallokation unterstützt.

18. Dez. 2025, 4:00 p.m. Übersetzt von KI
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Bitcoin Logo (Midjourney / Modified by CoinDesk)

Was Sie wissen sollten:

  • CF Benchmarks wendet traditionelle Annahmen der Kapitalmärkte auf Bitcoin für institutionelle Inve
  • Der Rahmen leitet Bären-, Basis- und Bullenpreisszenarien bis zum Jahr 2035 ab.
  • Die Analyse argumentiert, dass Bitcoin die Portfolioperformance bei moderaten Allokationsniveaus verbessern kann.

CF Benchmarks, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Kraken, erklärte am Donnerstag, dass institutionelle Investoren Bitcoin zunehmend aus der Perspektive der Portfoliozusammenstellung und nicht anhand kurzfristiger Preisschwankungen analysieren. Das Unternehmen prognostiziert einen Grundpreis von 1,4 Millionen US-Dollar bis 2035.

In seinem 42-seitigen Bericht mit dem Titel „Building Bitcoin Capital Market Assumptions: A Practitioner's Framework for Strategic and Tactical Allocations“ argumentierte der in Großbritannien ansässige, von der FCA regulierte Benchmark-Administrator, dass Bitcoin anhand derselben Kapitalmarktannahmen bewertet werden kann wie traditionelle Vermögenswerte, einschließlich erwarteter Renditen, Volatilität und Korrelationen.

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Diese Entwicklung spiegelt laut dem Unternehmen die wachsende institutionelle Beteiligung wider, da regulierte Märkte zugänglich werden, die Liquidität in Spot- und Derivatemärkten zunimmt und die regulatorische Klarheit sich verbessert.

Ein portfoliobasierter Ansatz für Bitcoin

Anstelle von kurzfristigen Kursprognosen wendet CF Benchmarks mehrere Bewertungsrahmen an, um die langfristige Rolle von Bitcoin in diversifizierten Portfolios zu beurteilen. Zu diesen Modellen gehören die vergleichende Bewertung gegenüber anderen Wertaufbewahrungsmitteln, Produktionsökonomien, die den Marktpreis mit den Bergbaukosten verbinden, sowie die Analyse der Sensitivität von Bitcoin gegenüber globalen Liquiditätsbedingungen.

Insgesamt erklärte CF Benchmarks, dass diese Ansätze darauf hindeuten, dass der Wert von Bitcoin durch seinen wachsenden Anteil am globalen Wertaufbewahrungsmarkt, seinen festen Angebotsplan und seine Reaktionsfähigkeit auf geldpolitische Bedingungen gestützt wird. Mit zunehmender institutioneller Beteiligung erwartet das Unternehmen, dass die Volatilität im Laufe der Zeit abnimmt, während die Korrelationen mit traditionellen Anlageklassen relativ gering bleiben und somit das Diversifikationspotenzial erhöhen.

Langfristige Preisszenarien bis 2035

Unter Verwendung dieser Rahmenwerke leitete CF Benchmarks eine Bandbreite langfristiger Bewertungsentwicklungen für Bitcoin bis 2035 ab, basierend auf unterschiedlichen Annahmepfaden.

In seinem konservativsten Szenario modellierte das Unternehmen einen Bärenfall, in dem Bitcoin weiterhin Marktanteile im historischen Tempo gewinnt und etwa 16 % bis 33 % der Marktkapitalisierung von Gold erfasst. Unter diesem Szenario schätzte CF Benchmarks einen Bitcoin-Preis von etwa 637.000 USD im Jahr 2035.

Sein Basisszenario geht von einer breiteren institutionellen Adoption und einem schnelleren Wachstum aus, wobei Bitcoin ungefähr ein Drittel der Marktkapitalisierung von Gold erreicht. Dieses wahrscheinlichkeitssgewichtete Szenario impliziert laut dem Bericht einen Preis von rund 1,42 Millionen US-Dollar bis 2035.

In einem optimistischeren Bullen-Szenario modellierte CF Benchmarks, dass Bitcoin der dominierende globale Wertspeicher wird und die Marktkapitalisierung von Gold übertrifft. Dieses Szenario prognostizierte eine Bewertung von nahezu 2,95 Millionen US-Dollar im Jahr 2035, getrieben von einer beschleunigten institutionellen und staatlichen Akzeptanz.

Auswirkungen auf institutionelle Portfolios

Über die Kursentwicklungen hinaus erklärte CF Benchmarks, dass ihre Simulationen darauf hindeuten, dass eine strategische Allokation von etwa 2 % bis 5 % in Bitcoin die Portfolioeffizienz deutlich verbessern könnte. In diesen Modellen erweiterten Bitcoins hohe erwartete Renditen, abnehmende Volatilität und geringe Korrelationen mit Aktien und Anleihen die effiziente Grenze, was höhere Renditezielsetzungen bei vergleichbarem oder geringerem Risiko ermöglichte.

Das Unternehmen argumentierte, dass mit der Verbesserung der regulatorischen Klarheit und einer Vertiefung des institutionellen Zugangs die Investoren voraussichtlich weniger auf spekulative Narrative und stärker auf disziplinierte Allokations-, Rebalancing- und Risikomanagementrahmenwerke achten werden.

Anstatt Bitcoin als Ausreißer-Asset zu betrachten, positioniert die Analyse von CF Benchmarks es als ein Asset, das zunehmend modelliert werden kann, um eine Komponente langfristiger Portfolios zu sein, wobei die Bewertungsresultate an Adoptionsdynamiken und makroökonomische Bedingungen gebunden sind und nicht an kurzfristige Marktstimmungen.

AI-Haftungsausschluss: Teile dieses Artikels wurden mit Hilfe von KI-Tools erstellt und von unserem Redaktionsteam überprüft, um die Richtigkeit und Einhaltung Standards sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter CoinDesks vollständige KI-Richtlinie.

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