Krypto-Treasury-Unternehmen laufen Gefahr, die Lehren aus der Geschichte zu ignorieren, warnt Galaxy
Galaxy Digital untersucht den täglichen Ansturm neuer Krypto-Treasury-Unternehmen: Was könnte schon schiefgehen?

Was Sie wissen sollten:
- Digitale Asset-Treasury-Unternehmen (DATCOs), die inzwischen über 100 Milliarden US-Dollar an digitalen Vermögenswerten verwalten, sind auf eine anhaltende Eigenkapitalprämie gegenüber dem Nettobuchwert (NAV) angewiesen.
- Die Bitcoin-Treasury-Strategie weist eine interessante Parallele zum Ansturm auf Investmentfonds in den 1920er Jahren auf.
Die rasch wachsende Zahl börsennotierter Unternehmen, die ihre Aktien nutzen, um digitale Vermögenswerte in ihren Schatzkammern anzusammeln, sollte laut Warnung Lehren aus der Geschichte darüber hervorrufen, wie sich kumulierte Risiken im Finanzsystem verbreiten und dann dramatisch entwirren können.ein Bericht über den Trend von Galaxy Digital.
Das Wachstumsmodell der Digital Asset Treasury Companies (DATCOs), die mittlerweile über 100 Milliarden US-Dollar an digitalen Vermögenswerten verwalten, hängt wesentlich von einer anhaltenden Eigenkapitalprämie gegenüber dem Nettoinventarwert (NAV) ab, die durch den unaufhaltsamen Aufwärtstrend von Kryptowährungen wie Bitcoin
Die Angst, die Bitcoin-Treasury-Strategie zu verpassen, stellt eine interessante Parallele Mit dem Ansturm auf Investmentgesellschaften in den 1920er Jahren entstand eine reflexive Schleife und massenhafte spekulative Pathologie, die zur Folge hatte, dass täglich neue Gesellschaften gegründet wurden, wobei die Goldman Sachs Trading Corporation zum MicroStrategy ihrer Zeit avancierte.
Die explizite Verfolgung eines Geschäftsmodells zur Ansammlung digitaler Vermögenswerte (in der Regel Bitcoin) ist ein von Michael Saylors Strategie (MSTR) etablierter Fahrplan, welche die BTC-Akkumulation im Jahr 2020 begann; weitere große Akteure im DATCO-Bereich sind Metaplanet (3350.T) und SharpLink Gaming (SBET).
Wenn ein oder zwei Unternehmen diesen Weg isoliert verfolgen, könnte dies für das breitere Ökosystem kaum von Bedeutung sein, so Galaxy in seinem Bericht, doch inzwischen drängen etwa zehn Firmen pro Woche in diesen Handel. Diese DATCOs sind weitgehend miteinander sowie mit den zugrunde liegenden Kryptomärkten, auf denen sie basieren, korreliert. Sollten Rücknahmen oder Rückkäufe bei den Unternehmen weit verbreitet werden, könnte dies laut Galaxy den Beginn eines groß angelegten Abwicklungsprozesses markieren.
„Mittlerweile ist das Vorgehen klar und Kapital strömt herein. Doch genau hierin liegt ein Teil des Risikos. Wenn Hunderte von Unternehmen denselben eindimensionalen Handel anwenden (Eigenkapital aufnehmen, Krypto kaufen, wiederholen), kann dies strukturell anfällig werden. Ein Abschwung in einer dieser drei Variablen (Investorenstimmung, Kryptopreise und Liquidität der Kapitalmärkte) kann den Rest zu entwirren beginnen“, heißt es im Bericht.
Eine Auflösung des DATCO-Geschäfts könnte erheblichen Abwärtsdruck auf die Preise digitaler Vermögenswerte ausüben. In ähnlicher Weise, wie Zuflüsse von Treasury-Unternehmen als „anhaltendes Kaufinteresse“ für Bitcoin dienten, würden Abflüsse, die durch Rücknahmen ausgelöst werden, wahrscheinlich den gegenteiligen Effekt haben. Mindestens könnte es zu einem Stillstand der Nettoakkumulation kommen, sagte Galaxy.
Der DATCO-Trend könnte vielleicht noch einige Zeit von seinem Höhepunkt entfernt sein, doch beginnen die Aktien mehrerer Unternehmen bereits, gegenüber dem Nettoinventarwert (NAV) mit Abschlägen zu handeln. In solchen Fällen könnten diese Unternehmen damit beginnen, eigene Aktien zurückzukaufen, um den Abschlag auszunutzen, und dabei ihre digitalen Vermögenswerte oder betrieblichen Zahlungsmittel verwenden. (Bereits hat Bitmine die Zustimmung des Vorstands eingeholt, um Rückkäufe durchzuführen bis zu 1 Milliarde US-Dollar im Wert seiner Aktien, wann immer das Management dies für richtig hält.)
Ein mögliches Ergebnis einer Entspannung ist laut Galaxy eine Sektorkonsolidierung. Größere, besser kapitalisierte Akteure wie Strategy (MSTR), die weiterhin mit einem Aufschlag gehandelt werden, könnten beginnen, kleinere DATCOs mit NAV-Rabatten zu übernehmen. Diese Transaktionen würden es den Käufern effektiv ermöglichen, BTC mit einem Abschlag unter Verwendung ihres eigenen Eigenkapitals zu erwerben. Dies funktioniert jedoch nur, solange der Erwerber einen Aufschlag beibehält.
„Während diese Unternehmen weiter expandieren, wächst entsprechend ihr Einfluss auf die Märkte für digitale Vermögenswerte. Ein Rückzug würde den stärksten Rückenwind schwächen, den Crypto in diesem Zyklus hatte: die Normalisierung digitaler Vermögenswerte in Konzernbilanzen“, sagte Galaxy.
„Ein Abbau des DATCO-Geschäfts könnte durchaus die Bereitschaft der öffentlichen Aktienmärkte für eine digitale Vermögenswerte-Exponierung jeglicher Art abschwächen und somit die Zuflüsse in Krypto-ETFs verlangsamen, was unter sonst gleichen Bedingungen die Preise der zugrunde liegenden Kryptowährungen belasten würde.“
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