Wo ist Bitcoins Volatilität geblieben?

Wo ist Bitcoins Volatilität geblieben?

Auf der Blockchain wird es nie langweilig. Das müssen Sie diese Woche wissen:

Bitcoins Volatilität im Vergleich zu Aktien so gering wie nie. Was bedeutet das für Trader?

SEC unterbreitet ersten Vorschlag zur Regulierung von Krypto. Was dahinter steckt und was das für den CLARITY Act bedeutet.

Anleiherenditen erreichen höchsten Stand seit Jahrzehnten. Warum steigende Renditen auch Auswirkungen auf Ihre Hypothek, Ihre Regierung und Ihr Portfolio haben könnten.

MARKT-BYTES

Unterschied in Volatilität zwischen Bitcoin und Aktien so gering wie nie

Seit seiner Einführung galt Bitcoinim Vergleich zu den meisten anderen Anlageklassen lange Zeit als besonders volatil. In den letzten Monaten hat sich der BTC-Kurs jedoch meist in einer engen Spanne bewegt, sodass einige kurzfristig orientierte Trader sich bereits nach anderen Anlagemöglichkeiten mit größeren Kursschwankungen umschauen. 

„Die Volatilität von Bitcoin, wie schnell also die Kurse steigen und fallen, liegt derzeit im Vergleich zu traditionellen Aktien auf einem Mehrjahrestief“, schreibt CoinDesk. „In der Vergangenheit schwankte der Kurs der Kryptowährung mehr als fünfmal so stark wie der des S&P 500. Derzeit liegt die realisierte Volatilität von Bitcoin über 30 Tage jedoch bei 42 %, während es beim S&P 500 18 % sind. So nah haben beide Werte noch nie beieinander gelegen. Das zeigt, dass die Kursschwankungen von Bitcoin derzeit weniger chaotisch verlaufen als in früheren Zyklen.“

Ein Teil des Kapitals, das Trader bisher in Krypto investiert haben, könnte nun in Perpetual Futures, Prediction Markets, KI-bezogene Aktien sowie ETFs fließen. „Ein Trader, der eine 5- oder 10-fache Rendite anstrebt, hat jetzt die Wahl zwischen Bitcoin, Nvidia, Gold, Equity-Perpetuals, einer 0DTE-Option oder einem Sport-Kontrakt, anstatt sein Risiko auf Krypto zu konzentrieren“, erklärt Greg Cipolaro, Global Head of Research bei NYDIG.

Natürlich haben die Kryptomärkte auch in der Vergangenheit schon solche Ruhephasen erlebt. Und dann sind sie unter neuen Marktbedingungen wieder richtig aufgeblüht. „Wenn diese Pattsituation dann überwunden ist, könnte die geringere Liquidität die kleinsten Kursbewegungen dann verstärken, und genau darauf warten die Marktteilnehmer derzeit ganz geduldig“, merkt Coindesk dazu an.

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Aktienkurse geben nach – Anleiherenditen auf höchstem Stand seit Jahrzehnten

Während die Renditen wichtiger langfristiger Anleihen derzeit auf dem höchsten Stand seit Jahren liegen, gab der S&P 500 am Dienstag nach. Wie CNBC berichtet, „erreichte die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen am Dienstag ihr höchstes Niveau der letzten 19 Jahre. Anderswo sieht es ähnlich aus: In Japan stiegen die 10-jährigen Staatsanleihen auf den höchsten Stand der letzten 30 Jahre. Die 30-jährigen Bundesanleihen in Deutschland wiederum verzeichneten ähnlich hohe Renditen wie zuletzt 2011, die 30-jährigen Staatsanleihen in Frankreich wie zuletzt 2008.“

Veranwortlich für diesen Anstieg der Renditen sind verschiedenste Befürchtungen: Einige Trader machen sich Sorgen wegen der Inflation und der ausufernden Staatsausgaben, während andere fürchten, dass der KI-Boom die Märkte überhitzen wird. Einig sind sich jedoch fast alle in ihrer Sorge über den anhaltenden Konflikt im Iran und die Ölpreise. 

Warum könnte das für Verbraucher von Bedeutung sein? Weil Anleiherenditen auch die Hypothekenzinsen beeinflussen. Darüber hinaus könnte es bei steigenden Renditen für Regierungen langfristig schwerer werden, selbst Kredite aufzunehmen. Dabei steigen die Ausgaben derzeit ständig weiter stark an. 

  • Wendepunkt erreicht? … „Investoren befürchten schon seit längerer Zeit, dass steigende Staatsausgaben zu einem ernsten Problem führen könnten, wenn der Staat weiterhin Geld leihen muss, Investoren jedoch nicht länger willens oder in der Lage sind, es zu verleihen“, berichtet die New York Times. „Nur wenige Analysten und Investoren glauben, dass ein solcher Wendepunkt unmittelbar bevorsteht, doch es ist praktisch unmöglich vorherzusagen, wann und wie die Finanzmärkte mit einer solchen Situation konfrontiert sein werden. Das versetzt sowohl Investoren als auch politische Entscheidungsträger in Alarmbereitschaft.“

  • SEC kündigt ersten Regulierungsvorschlag für Krypto an

    Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat erstmals einen Vorstoß zur Schaffung einer dauerhaften Regulierung speziell für Krypto unternommen. 

    Am Dienstag veröffentlichte die Behörde einen ersten Entwurf zur Erschaffung eines Regelwerks mit dem Titel „Regulation Crypto Assets“. 

    Wie CoinDesk berichtet, „umfasst der Vorschlag zwei Möglichkeiten zur Ausgabe von Krypto: die ‚Startup‘-Option ermöglicht es Unternehmen, einmalig über vier Jahre hinweg bis zu 5 Mio. USD einzusammeln, während mit der restriktiveren Option bis zu 75 Mio. USD pro Jahr erlaubt sind, dann jedoch mit mehr Offenlegungspflichten.“ 

    Zur gleichen Zeit beschäftigt sich der Kongress weiterhin mit dem CLARITY Act, dem umfassenden Regulierungspaket. Laut Senatorin Cynthia Lummis (REP, Wyoming) könnte eine Abstimmung über das Paket bereits am 15. September erfolgen. 

  • Klare Sache CLARITY … Unterdessen erklärte SEC-Chef Paul Atkins, dass trotz der Pläne seiner Behörde ein vom Kongress abgesegneter umfassender Rechtsrahmen weiterhin nötig sei. „Um es gleich vorweg klarzustellen: Eine Gesetzgebung bleibt unerlässlich, da wir zukunftssichere und robuste Regeln brauchen, die unsere derzeitige Arbeit vor künftigen, übereifrigen Regulierern schützen können, um so zu verhindern, dass sie wieder rückgängig gemacht wird“, erklärte er.

  • DER SCHLÜSSEL ZUR SICHERHEIT

    6 Sicherheitstipps, um Ihre Kryptos (und andere Assets!) zu schützen

    In den letzten Wochen war mehrfach von Sicherheitsvorfällen im Zusammenhang mit Hardware-Wallets zu lesen. Während bei den schlimmsten Hackerangriffen einige Nutzer ihre Kryptos verloren, wurden bei einem späteren Angriff Kundendaten enthüllt, die nun für Phishing-Angriffe missbraucht werden könnten. Diese Ereignisse unterstreichen einmal mehr, wie entscheidend es ist, bewährte Sicherheitspraktiken für Ihre Konten konsequent umzusetzen.

    Das Sicherheitsteam von Coinbase hat einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie sich und Ihre Assets schützen können. (Die meisten davon gelten nicht nur für Krypto, sondern können Ihnen dabei helfen, beliebige Geräte und Konten zu schützen.) 

    Schauen wir uns das mal näher an …

    Verwenden Sie ausschließlich sichere, einzigartige Passwörter.

    Sie sollten niemals das gleiche Passwort für verschiedene Websites verwenden (und keine einfachen, leicht zu merkenden Begriffe wählen). Nutzen Sie stattdessen einen Passwortmanager wie iCloud Keychain oder Google Password Manager. Diese können starke Passwörter generieren und für Sie speichern, sodass Sie sie sich nicht merken müssen. 

    Optimieren Sie Ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung.

    Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine Sicherheitsmaßnahme, bei der Sie Ihre Identität auf zwei verschiedene Weisen bestätigen müssen, um sich in ein Konto einloggen zu können. Es gibt verschiedene Formen der Zwei-Faktor-Authentifizierung mit unterschiedlichen Sicherheitsniveaus. Den geringsten Schutz bietet die Authentifizierung per SMS, bei der ein Bestätigungscode an Ihr Handy gesendet wird. Mit einem Hardware-Sicherheitsschlüssel wie einem YubiKey sind Sie hingegen am besten geschützt. Verwenden Sie nach Möglichkeit einen solchen Sicherheitsschlüssel oder eine Authentifizierungs-App wie Google Authenticator.

    Schützen Sie Ihre Seed Phrase.

    Wenn Sie eine selbstverwahrte Wallet erstellen, wie z. B. die Base App, wird eine Seed Phrase generiert. Dabei handelt es sich um eine Folge von 12 bis 24 Wörtern, die buchstäblich der Schlüssel zu Ihrer Wallet ist. Jeder, der diese Phrase kennt, hat damit von überall auf der Welt Zugriff auf Ihre Wallet. Daher ist es entscheidend, dass Sie sie sicher aufbewahren. Eine empfohlene Methode ist, die Seed Phrase aufzuschreiben und offline aufzubewahren. So lässt sich vermeiden, dass sie bei Datenlecks oder anderen Vorfällen gestohlen wird. 

    Sperren Sie Ihr Konto, wenn Sie glauben, dass etwas nicht stimmt. 

    Wenn Sie vermuten, dass Ihr Coinbase-Konto kompromittiert wurde, können Sie über Ihre Sicherheitseinstellungen Ihr Konto sperren. Dadurch werden Sie auf allen Geräten abgemeldet und können keine Transaktionen oder Überweisungen mehr durchführen. 

    Prahlen Sie nicht herum. 

    Bieten Sie Cyberkriminellen keine Zielscheibe, indem Sie mit Ihren Gewinnen oder Portfolio-Beständen angeben, und geben Sie online möglichst wenig persönliche Informationen bekannt.

    Nehmen Sie sich vor Phishing-Angriffen in Acht.

    Bei einem Phishing-Angriff wird versucht, über gefälschte E‑Mails, SMS, Webseiten oder sogar Sprachnachrichten, die angeblich von einer realen Person oder einem echten Unternehmen stammen, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen. Sie sind oft schwer zu erkennen, da sie meist ziemlich echt aussehen. Hier sind einige Tipps, wie Sie Phishing vermeiden können: 

  • Klicken Sie nicht unüberlegt auf Links. Wenn Sie von einem unbekannten Absender eine Nachricht mit einer dringenden Aufforderung erhalten, prüfen Sie den Link sorgfältig, bevor Sie darauf klicken. Bewegen Sie dazu den Mauszeiger über den Link. Wenn der angezeigte Linktext nicht mit dem tatsächlichen Ziel übereinstimmt, klicken Sie nicht darauf. Auch ein genauer Blick auf die URL kann Aufschluss geben. Angreifer verwenden oft Domainnamen, die fast identisch mit denen sind, die sie imitieren, wie z. B. „coInbase.com“ statt „coinbase.com“. 

  • Schützen Sie Ihre persönlichen Daten. Angreifer versuchen möglicherweise, Sie zur Preisgabe sensibler Daten wie Benutzernamen, E‑Mail-Adressen, Passwörtern oder Kreditkarteninformationen zu bewegen. Geben Sie keine persönlichen Informationen per E‑Mail preis, insbesondere nicht auf Anfrage von unbekannten Absendern. 

  • Bleiben Sie realistisch. Die in Phishing-Angriffen gemachten Angebote mit ihren extravaganten Preisen oder gebotenen Geldsummen sind meist zu gut, um wahr zu sein. Und wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch. Klicken Sie in solchen Fällen nicht auf Links und laden Sie nichts herunter.

  • ZAHLEN

    230 Milliarden USD

    Das Volumen des von Neuberger Berman verwalteten Vermögens. Gemeinsam mit Securitize bringt das Unternehmen jetzt einen tokenisierten Fonds auf den Markt, mit Neuberger als Unterberater. Der Fonds wird über Avalanche, Sui, Solana und Ethereum verfügbar sein und zielt darauf ab, durch Investitionen vor allem in hochverzinsliche Anleihen und andere ertragbringende festverzinsliche Anlagen attraktive, risikoadjustierte Renditen zu erwirtschaften.

    Mehr als 100.000 USD

    So viel haben Krypto-Trader bislang gesammelt, um ein langjähriges Murmeltier-Forschungsprojekt zu retten. Das Forschungsteam hinter dem 60 Jahre alten Programm hatte eine OnlyFans-Seite für die Murmeltiere erstellt, die viral ging. Daraufhin lancierten Krypto-Trader einen sofort populären Memecoin, dessen Gebühren dem Forschungsprojekt zugutekommen. „Die letzten zwei Wochen waren verrückt. Es war unglaublich, das mitzuerleben, und es ist so eine Erleichterung, dass das Projekt noch ein weiteres Jahr fortgesetzt werden kann“, so Julien Martin von der Universität Ottawa, der mit für das Projekt verantwortlich ist.

    71 %

    So hoch liegt laut Prediction Markets die Wahrscheinlichkeit (Stand Mittwoch), dass die US-Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung im September die Zinsen auf dem aktuellen Niveau belassen wird. 

    66

    Die Anzahl der Vorschläge, die für das nächste große Upgrade von Ethereum („Hegotá“) in Betracht gezogen werden. Die Verbesserungen konzentrieren sich auf die Funktionalität der Wallet und den Datenschutz. Hegotá wird für 2027 erwartet.

    TOKEN-QUIZ

    Was ist ein „Phishing“-Angriff?

    A

    Eine gefälschte Nachricht von einer angeblich realen Person oder einem echten Unternehmen, um Ihre Daten zu stehlen

    B

    Eine Art Cold-Storage-Wallet

    C

    Eine Methode zur Erstellung sicherer Passwörter

    D

    Ein Blockchain-Konsensmechanismus

    Nachstehend finden Sie die Antwort.

    Wissensabfrage

    A

    Eine gefälschte Nachricht von einer angeblich realen Person oder einem echten Unternehmen, um Ihre Daten zu stehlen

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