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Hat El Salvador seine Bitcoin-Bestände quantensicher gemacht? Nicht ganz …

El Salvador erklärt, seine Bitcoin-Reserve sei vor quantenbasierten Bedrohungen sicherer – doch die Realität hinter dieser Behauptung ist weniger umfassend, als es klingt.

Aktualisiert 30. Aug. 2025, 2:04 p.m. Veröffentlicht 30. Aug. 2025, 1:17 p.m. Übersetzt von KI
Large open bank vault door symbolizing secure bitcoin storage
Large open bank vault door symbolizing secure bitcoin storage (Raymond Boyd/Getty Images)

Was Sie wissen sollten:

  • Das Bitcoin-Büro von El Salvador kündigte am Freitag Änderungen an, wie das Land seine Reserve absichert.
  • Die Beamten stellten den Schritt als „quantum risk mitigation“ und „zukunftssichernd“ dar.
  • Bitcoin-Veteran Adam Back erklärte, dass die Veränderung eine solide Praxis im Bereich der Bitcoin-Verwahrung widerspiegelt.

El Salvador hat die Art und Weise, wie es die Bitcoin des Landes speichert, grundlegend überarbeitet und erklärt, dass die Änderung sowohl die Sicherheit heute stärkt als auch auf technologische Risiken vorbereitet, die in Zukunft auftreten könnten.

In einem Ankündigung Am Freitag teilte das Bitcoin-Büro mit, dass die gesamte Reserve des Landes aus einer einzigen Wallet herausbewegt und auf viele neue Wallets verteilt wurde. Jede Wallet wird nicht mehr als 500 BTC enthalten, eine Grenze, die dazu dient, potenzielle Schäden zu minimieren, falls eine dieser Wallets jemals kompromittiert wird.

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Beamte beschrieben die neue Einrichtung als eine Umsetzung etablierter Branchenpraktiken, die gleichzeitig Fortschritte im Bereich der Quantencomputertechnik berücksichtigt. Quantenmaschinen, so wurde ausgeführt, könnten eines Tages die kryptografischen Berechnungen, die Bitcoin sowie alltägliche Systeme wie Banken, E-Mails und Online-Kommunikation absichern, knacken.

Die Sorge entsteht, wenn Coins ausgegeben werden. Um Bitcoin zu transferieren, muss die digitale Signatur, die diese Gelder schützt, auf der Blockchain offengelegt werden. Heutzutage ist das sicher, aber theoretisch könnte ein zukünftiger Quantencomputer die offenbarten Informationen ausnutzen, um den privaten Schlüssel zu berechnen und die Coins zu stehlen, bevor die Transaktion bestätigt wird.

Durch die Verlagerung von Coins auf viele ungenutzte Wallets verringert El Salvador die Wahrscheinlichkeit, dass seine Reserve gleichzeitig zu viele exponierte Schlüssel aufweist. Die meisten seiner Bestände bleiben hinter Informationen verschlossen, die derzeit nicht angegriffen werden können, und die Begrenzung der Größe jeder Wallet bedeutet, dass selbst ein Sicherheitsverstoß nicht die gesamte Reserve gefährden würde.

Die Regierung gab außerdem zu, dass ihre frühere Einrichtung — alles aus Transparenzgründen an einer einzigen Adresse zu sammeln — eine unnötige Gefährdung darstellte. Diese Adresse wurde wiederholt verwendet, was bedeutete, dass ihre Schlüssel fast kontinuierlich auf der Blockchain sichtbar waren. Im neuen Modell wird eine öffentliches Dashboard ermöglicht es jedem, die Reserve über mehrere Wallets hinweg zu verfolgen und dabei die Verantwortlichkeit zu wahren, ohne dieselbe Adresse wiederholt nutzen zu müssen.

Einfach ausgedrückt ist die Veränderung vergleichbar mit dem Verlegen von Geldern aus einem großen Tresor in eine Reihe von kleineren Safes. Die Schlösser dieser Safes bleiben verborgen, bis sie geöffnet werden, und kein einzelner Safe enthält zu viel Bargeld.

Abgesehen vom Quantenaspekt entspricht dies auch den grundlegenden Bitcoin-Verwaltungsprinzipien. Erfahrene Nutzer warnen häufig davor, dieselbe Wallet immer wieder zu verwenden, da dies die Privatsphäre und Sicherheit beeinträchtigt. Zudem empfehlen sie, große Guthaben in kleinere Einheiten aufzuteilen, um die Auswirkungen im Falle eines Problems zu begrenzen.

Deshalb ist Adam Back, einer der frühesten Pioniere von Bitcoin und CEO von Blockstream, gelobt die Veränderung. In einem Beitrag auf X erklärte er, dass es „im Allgemeinen eine gute Praxis“ sei, Gelder in viele Teile aufzuteilen – im Bitcoin-Jargon als UTXOs bezeichnet – anstatt sie an einem Ort zu bündeln und dieselbe Adresse wiederzuverwenden.

Back, der das Proof-of-Work-System Hashcash erfand, das Bitcoin inspiriert hat und von Satoshi Nakamoto zitiert wurde, äußerte sich nicht direkt zum Quantenargument. Stattdessen unterstrich sein Kommentar, dass der neue Ansatz El Salvadors Prinzipien widerspiegelt, die im Bitcoin-Umfeld seit langem als Best Practice anerkannt sind.

Die meisten Forscher sind der Ansicht, dass Quantencomputer, die leistungsstark genug sind, um Bitcoin zu gefährden, noch ein Jahrzehnt oder länger entfernt sind, und das Netzwerk bei Bedarf neue Schutzmaßnahmen übernehmen könnte. Doch El Salvador wartet nicht ab.

Durch die Kombination von Transparenz mit einem widerstandsfähigeren Speichermodell hat sich das Land als Testfall dafür positioniert, wie staatliche Bitcoin-Reserven in Zukunft verwaltet werden könnten – und legt dabei einen potenziellen Leitfaden vor, dem andere folgen könnten.

AI-Haftungsausschluss: Teile dieses Artikels wurden mit Hilfe von KI-Tools erstellt und von unserem Redaktionsteam überprüft, um die Richtigkeit und Einhaltung Standards sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter CoinDesks vollständige KI-Richtlinie.