China warnt vor Worldcoin-ähnlicher Iris-Scanner-Technologie als nationale Sicherheitsbedrohung
Eine neue Mitteilung des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit hebt hervor, was es als nationale Sicherheitsrisiken ansieht, die durch ausländische Unternehmen entstehen, die unter dem Vorwand von Krypto-Giveaways biometrische Daten sammeln.

Was Sie wissen sollten:
- Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit hat eine Warnung vor dem Missbrauch biometrischer Daten durch ausländische Unternehmen herausgegeben, wobei der Fokus insbesondere auf jenen liegt, die Kryptowährungen im Austausch für Iris-Scans anbieten.
- Die Warnung scheint sich auf Worldcoin zu beziehen, ein Projekt, das von OpenAI-CEO Sam Altman mitbegründet wurde und in Deutschland, Frankreich und Kenia regulatorischer Prüfung unterzogen wurde.
- Es wurden Bedenken hinsichtlich der Übertragung biometrischer Daten ins Ausland, möglicher Datenschutzverletzungen und nationaler Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit derartigen Praktiken geäußert.
Chinas Ministerium für Staatssicherheit (MSS) warnt vor einer Bedrohung der nationalen Sicherheit durch den Missbrauch biometrischer Daten und hebt dabei ausländische Unternehmen hervor, die Iris-Scans mit Kryptowährungen incentivieren, was in einem Beitrag auf seinem offiziellen WeChat-Konto offenbar eine unverhohlene Anspielung auf Worldcoin darstellt.
In einem Beitrag beschrieb die MSS einen Fall, bei dem ein ausländisches Unternehmen Krypto-Token-Belohnungen dafür anbot, die Iris von Nutzern weltweit zu scannen.
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Das Unternehmen übertrug die biometrischen Daten später ins Ausland, was sowohl Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes als auch der nationalen Sicherheit aufwarf. Obwohl das Unternehmen nicht genannt wurde, entspricht die Beschreibung weitgehend Worldcoin, dem von OpenAI-CEO Sam Altman mitbegründeten Kryptoprojekt, das Tokens gegen Iris-Scans tauscht, um ein globales Identitätsnetzwerk aufzubauen.
Das Projekt ist bereits auf regulatorischen Gegenwind in gestoßenDeutschland, Frankreich, und Kenya, wie zuvor von CoinDesk berichtet wurde, wo Bedenken hinsichtlich der informierten Einwilligung, der Datenspeicherung und des Überwachungspotenzials geäußert wurden.
Die Beratung aus Peking geht weiter und verweist auf weitere Fälle, in denen gestohlene Gesichtsdaten angeblich von ausländischen Geheimdiensten genutzt wurden, um Identitäten mittels Deepfakes zu manipulieren, wodurch Spione in der Lage sind, gesicherte Bereiche zu infiltrieren.
Der WLD-Token von Worldcoin wird bei 93 Cent gehandelt und verzeichnet einen Rückgang von 4 %, laut CoinDesk-Marktdaten.
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