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„Big Short“-Michael Burry warnt vor einer „Todesspirale“, nachdem Silber-Liquidationen Bitcoin übertroffen haben

Tokenisierte Silber-Futures verzeichneten einen der größten Einbrüche auf den Kryptomärkten und übertrafen dabei die üblichen Spitzenreiter Bitcoin und Ether.

Von Shaurya Malwa|Bearbeitet von Sam Reynolds
Aktualisiert 4. Feb. 2026, 10:50 p.m. Veröffentlicht 4. Feb. 2026, 5:08 a.m. Übersetzt von KI
Michael Burry attends the "The Big Short" New York premiere at Ziegfeld Theater on Nov. 23, 2015.

Was Sie wissen sollten:

  • Silber-gekoppelte Liquidationen übertrafen während des Verkaufsdrucks der letzten Woche kurzzeitig Bitcoin auf mindestens einer Krypto-Börse, was verdeutlicht, wie tokenisierte Metalle Marktdruck verursachen können.
  • Michael Burry bezeichnete die Episode als eine „kollaterale Todesspirale“, in der fallende Kryptopreise und hohe Hebelwirkungen sowohl den Verkauf digitaler Vermögenswerte als auch tokenisierter Metalle erzwangen.
  • Die Turbulenzen zeigten, wie Krypto-Plattformen heute als 24/7-Makro-Handelsplätze fungieren, bei denen Veränderungen in den traditionellen Märkten und Margin-Anforderungen schnell auf tokenisierte Rohstoffe übergreifen können.

Die tokenisierte Version von Silber hat herumgepeitscht mehr stärker als Bitcoin, was zu erheblichen Verlusten für die Inhaber führt. Der Hedgefonds-Manager Michael Burry, bekannt durch „The Big Short“, sieht dies als einen Teufelskreis, bei dem fallende Preise Liquidationen erzwingen und den Preis weiter nach unten treiben.

Burry verwies in einer Notiz in dieser Woche auf dieselbe Dynamik und bezeichnete sie als „Kollateraltodesspirale“, in der fallende Kryptopreise und hohe Hebelwirkung Liquidationen bei tokenisierten Metallen und digitalen Vermögenswerten auslösten.

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Burry sagte, dass die Liquidationen von Silber bei mindestens einer Kryptowährungsbörse während der Abwicklung die von Bitcoin überstiegen.

„Die extrem hohe Hebelwirkung auf diesen Krypto-Börsen aufgrund steigender Metallpreise bedeutete, dass mit dem Rückgang des Krypto-Kollaterals die tokenisierten Metalle verkauft werden mussten“, sagte er. „Dies ist eine Kollateral-Todes-Spirale.“

„Es wurde berichtet, dass die Liquidationen von tokenisierten Silber-Futures auf einem Krypto-Markt mit dem ironischen Namen Hyperliquid tatsächlich die Liquidationen von Bitcoin überstiegen“, fügte Burry hinzu.

(Michael Burry/Substack)

Diese Umkehr wurde weniger durch spezifische Faktoren im Zusammenhang mit Bitcoin ausgelöst als vielmehr durch schnell wechselnde Positionierungen im Metallsektor, wo ein deutlicher Rückgang auf überfüllte Hebelwirkungen und geringe Liquidität traf.

Auf dem Höhepunkt der Bewegung verzeichneten tokenisierte Silber-Futures einen der größten Einbrüche auf den Kryptomärkten und übertrafen damit die üblichen Spitzenreiter Bitcoin und Ether.

Tokenisierte Metallkontrakte ermöglichen es Händlern, auf Gold, Silber und Kupfer mittels kryptonativer Plattformen statt traditioneller Futures-Konten richtungsbezogene Wetten abzuschließen.

Diese Produkte werden rund um die Uhr gehandelt und erfordern oft weniger Startkapital, was sie in volatilen Marktbedingungen attraktiv machen kann. Doch genau diese Struktur kann erzwungene Verkäufe beschleunigen, wenn sich die Preise gegen eine überfüllte Position bewegen.

Als die Metallpreise zurückgingen, sahen sich gehebelte Long-Positionen gezwungen, geschlossen zu werden. Die Liquidationen stiegen stark an, da Händler entweder die Margenvorgaben nicht erfüllen konnten oder ihre Positionen automatisch von den Plattformen geschlossen wurden.

Auf Hyperliquid, einem der aktivsten Handelsplätze für diese Instrumente, überstiegen die an Silber gebundenen Liquidationen kurzzeitig die des Bitcoins — ein seltener Moment, in dem ein Makro-Kontrakt und nicht BTC zum Haupttreiber der Zwangsverkäufe wurde.

Die Entscheidung erfolgte auch vor dem Hintergrund, dass die traditionellen Märkte ihre Risikoparameter verschärften.

Die CME Group hat die Margin-Anforderungen für Gold- und Silber-Futures erhöht, was die Sicherheitsleistungen steigen lässt und gehebelte Trader unter Druck setzt, entweder zusätzliches Kapital bereitzustellen oder ihre Positionen zu reduzieren.

Während diese Margin-Änderungen für CME-Kontrakte gelten, sagen Händler, dass Verschiebungen in der Positionierung und der Risikobereitschaft sich schnell auf tokenisierte Märkte auswirken können, die dieselben zugrunde liegenden Vermögenswerte abbilden.

Die übergeordnete Erkenntnis ist, dass Krypto-Plattformen nicht mehr ausschließlich für Kryptowährungen genutzt werden. Sie entwickeln sich zunehmend zu alternativen Handelswegen für makroökonomische Transaktionen – und in Stresssituationen kann dies die Liquidationstabellen auf unerwartete Weise verändern.