Wesentliche Bitcoin-Preispunkte, die Händler jetzt verfolgen sollten
Wichtige gleitende Durchschnitte auf den Preischarts werden voraussichtlich als zentrale Kampfzonen fungieren, in denen Bullen und Bären um die Vorherrschaft kämpfen.

Was Sie wissen sollten:
- Bitcoin-Händler sind optimistisch hinsichtlich möglicher Zinssenkungen der Fed, die die Erholung von BTC unterstützen könnten.
- Preischarts zeigen wichtige Durchschnitte als Torwächter, die die Kampfzonen zwischen Bullen und Bären definieren.
Bitcoin
Als erstes auf dem Radar: der 200-Stunden-Gleitende Durchschnitt (SMA), derzeit nahe bei 88.000 $. Dieses Niveau fungiert seit Montag als Widerstand und bremst die Aufwärtsbewegungen.

Doch hier kommt die Wendung: Dieser SMA hat aufgehört, weiter nach unten zu rutschen, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck nachlassen könnte. Wenn BTC darüber ausbrechen kann, könnte dies das Vertrauen der Händler stärken und den Weg für eine stärkere Erholungsrallye ebnen. Man kann es sich vorstellen wie Bitcoin, das nach einem langsamen Kriechen den Staub abschüttelt.
Nächster Widerstandspunkt im Blick? Die Zone von 98.000 bis 99.000 $, ein hartnäckiges Schlachtfeld, das durch mehrere tägliche Tiefststände Anfang dieses Monats sowie im Juni geprägt ist.
Und dann, der große Bruder: der 50-Wochen-SMA knapp über 102.000 $. Dieser stellte sich als Held für die Bullen heraus und fungierte im Jahr 2023 mehrfach als starke Unterstützungslinie, die bei jedem Halten größere Gewinne ermöglichte. Doch Anfang November durchbrachen die Preise diese Marke und bestätigten damit eine Trendwende hin zu einem bärischen Markt.
Wenn BTC eine triumphale Rückkehr über diesen SMA schaffen kann, würde dies die Wiederbelebung des übergeordneten Aufwärtstrends signalisieren – man kann es als das Licht am Ende des Tunnels betrachten.

Wesentliche Unterstützungsniveaus
Vergessen Sie nun nicht Ihre Sicherheitsnetze: Die wichtigste Unterstützungszone liegt bei etwa 83.680 $, wo der 100-Wochen-Durchschnitt (SMA) und eine makroökonomisch bullishe Trendlinie aufeinandertreffen. Ein Bruch darunter wäre ein Warnsignal, das die jüngste bärische Wendung bestätigt und möglicherweise den Weg für weitergehende Verluste öffnet.
Sollte dies eintreten, ist das nächste Auffangnetz bei etwa 74.500 US-Dollar, einem Niveau, bei dem die Verkäufer Anfang April die Dynamik verloren und somit den Weg für eine erneute Aufwärtsbewegung ebneten.
Insgesamt deuten diese Schlüsselmarken auf eine spannende Handelssituation hin, bei der die wichtigen Durchschnittswerte als Torwächter fungieren und die Frontlinien zwischen Bullen und Bären ziehen.