Ether fällt unter 3.100 $; Investmentmanager bezeichnet ETH-Markt als „riskanter“ als BTC
Timothy Peterson erklärt, dass Ether-ETFs innerhalb von fünf Wochen etwa 7 % ihres Kapitaleinsatzes eingebüßt haben, verglichen mit 4 % bei Bitcoin-ETFs.

Was Sie wissen sollten:
- Ether fiel erstmals seit dem 4. November unter 3.100 USD und verzeichnete im 24-Stunden-Zeitraum bis 21:35 Uhr UTC am 16. November einen Rückgang von 3,4 %.
- Timothy Peterson erklärte, dass Ether-ETFs in den letzten fünf Wochen Abhebungen in Höhe von etwa 7 % des Kapitaleinsatzes verzeichneten.
Ether

Timothy Peterson, ein Investmentmanager und Digital-Asset-Forscher bei Cane Island Alternative Advisors, erklärte, dass Spot-Ether-ETFs in vier der vergangenen fünf Wochen Nettoabflüsse verzeichneten, die insgesamt etwa 7 % des investierten Kapitals auf Kostenbasis ausmachten. Er fügte hinzu, dass Bitcoin-ETFs im gleichen Zeitraum etwa 4 % Einzahlungen verloren, ein geringerer Anteil, der seiner Einschätzung nach darauf hindeutet, dass Investoren Ether derzeit als das risikoreichere Asset betrachten.
Die Cost-Basis-Kapitalbasis stellt den Gesamtbetrag des ursprünglich in einen ETF investierten Kapitals dar, getrennt von Gewinnen oder Verlusten, die nach dem Kauf entstanden sind. Diese Kennzahl spiegelt wider, wie viel Grundkapital langfristige Teilnehmer einem Fonds beigesteuert haben. Wenn die Rücknahmen als Anteil an dieser ursprünglichen Investitionsbasis zunehmen, werten Analysten dies als einen Vertrauensverlust unter den etablierten Inhabern und nicht als kurzfristige Positionsänderungen.
Da sich die Kennzahl auf die anfänglichen Verpflichtungen der Investoren konzentriert, kann sie eine klarere Einschätzung der Stimmung liefern als die Überschriften zu Zu- und Abflüssen, die von wöchentlichen Schwankungen beeinflusst werden können.
Die Händler werden nun beobachten, ob sich die Abflüsse aus dem Ether-ETF in den kommenden Wochen abschwächen oder fortsetzen und wie sich der Token nach der Bewegung am Sonntag unter die 3.100-Dollar-Marke um wichtige Niveaus handelt. Die zukünftigen Flussdaten und die Preisentwicklung werden voraussichtlich zeigen, ob die von Peterson hervorgehobene Stimmungslücke zwischen Ether und Bitcoin bestehen bleibt.