Bakkt-Aktien wirken nach einem Anstieg von 170 % weiterhin günstig: Benchmark
Das Unternehmen sieht Chancen in drei Bereichen: Krypto-Infrastruktur, Stablecoin-Zahlungen und seiner Bitcoin-Treasury-Strategie.

Was Sie wissen sollten:
- Die Bewertung von Bakkt liegt laut Mark Palmer von Benchmark trotz eines Anstiegs von 170 % weiterhin deutlich unterhalb von Wettbewerbern wie Coinbase und Robinhood.
- Die Ernennung des Fintech-Veteranen Mike Alfred war ein bedeutender Schritt im Aufschwung des Unternehmens.
- Palmer hat sein Kursziel von 13 auf 40 US-Dollar angehoben und gleichzeitig die Kaufempfehlung für die Aktien bekräftigt.
Bakkt (BKKT) ist in nur zwei Wochen um 170 % gestiegen, doch eine Wall-Street-Firma erklärt, dass die Rallye das Aufwärtspotenzial der Aktie nicht ausgelöscht hat.
Broker Benchmark erhöhte sein Kursziel für das Krypto-Infrastrukturunternehmen von 13 auf 40 US-Dollar und bestätigte dabei seine Kaufempfehlung für die Aktie. Die Aktien notierten im frühen Handel 2 % höher bei etwa 26 US-Dollar.
Selbst nach dem Kursanstieg wird Bakkt laut dem Benchmark-Analysten Mark Palmer mit nur dem 9,9-Fachen der geschätzten Gewinne vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) für das Jahr 2026 gehandelt.
Das liegt deutlich unter dem Niveau der Mitbewerber wie Coinbase (24,1x), Robinhood (45,5x) und Circle (49,9x). Benchmark argumentiert, dass der relative Abschlag die Aktie angesichts ihres Wachstumspotenzials als günstig erscheinen lässt.
Die Rallye, so Palmer, bestätigt den strategischen Neustart unter der Führung von CEO Akshay Naheta, der im August die alleinige Leitung übernahm. Das Unternehmen sieht Chancen in drei Bereichen: Krypto-Infrastruktur, Stablecoin-Zahlungen und einer kürzlich vorgestellten Bitcoin
Das Unternehmen hat seine Verwahrungsabteilung verkauft und befindet sich im Prozess der Ausstieg aus dem traditionellen Treuegeschäft, die beide kostspielig und nicht zum Kerngeschäft gehörten. Mit dem Wegfall dieser Einheiten erwartet Benchmark, dass Bakkt in der ersten Hälfte des Jahres 2026 die Profitabilität erreicht.
Investoren nahmen auch die Ernennung des Fintech-Veteranen Mike Alfred in den Vorstand von Bakkt am 22. September zur Kenntnis. Alfred, der die Plattform für Rententransparenz BrightScope sowie das Blockchain-Analyseunternehmen Digital Assets Data gegründet hat, bringt Erfahrung sowohl im Finanzdienstleistungssektor als auch in der digitalen Infrastruktur mit. Benchmark erklärte, dass seine Ergänzung die Entscheidungsfindung von Bakkt beim Wachstum verbessern sollte.
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