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BNY erwartet, dass Stablecoins und tokenisiertes Bargeld bis 2030 aufgrund institutioneller Adoption 3,6 Billionen US-Dollar erreichen werden

Blockchains werden die traditionellen Zahlungssysteme nicht ersetzen, sondern in diese integriert und gemeinsam mit ihnen arbeiten, so die Bank im Bericht.

10. Nov. 2025, 10:41 p.m. Übersetzt von KI
BNY office (BNY)
BNY office (BNY, modified by CoinDesk)

Was Sie wissen sollten:

  • BNY schätzt, dass stabile Coins und digitale Zahlungsmittel in den nächsten fünf Jahren ein Volumen von 3,6 Billionen US-Dollar erreichen könnten.
  • Der Bericht nannte die institutionelle Nachfrage und regulatorische Fortschritte als wesentliche Beschleuniger.
  • Die Bank betonte die Integration und nicht die Ablösung traditioneller und blockchainbasierter Systeme.

Stablecoins und andere Formen tokenisierter Liquidität könnten laut einem neuen Bericht des Finanzdienstleistungsgiganten BNY bis 2030 auf 3,6 Billionen US-Dollar anwachsen.

Der Finanzdienstleistungskonzern erklärte am Montag, dass allein Stablecoins bis zum Ende des Jahrzehnts eine Marktkapitalisierung von 1,5 Billionen US-Dollar erreichen könnten, wobei tokenisierte Einlagen und Geldmarktfonds den Rest beisteuern würden.

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Diese Instrumente, zusammenfassend als digitale Bargeldäquivalente bezeichnet, wurden als Werkzeuge betrachtet, um eine schnellere Abwicklung zu ermöglichen, das Gegenparteirisiko zu verringern und die Mobilität von Sicherheiten über Märkte hinweg zu verbessern.

Stablecoins, tokenisierte Einlagen und digitale Geldmarktfonds werden voraussichtlich eine Marktgröße von 3,6 Billionen US-Dollar erreichen (BNY)
Stablecoins, tokenisierte Einlagen und digitale Geldmarktfonds werden voraussichtlich eine Marktgröße von 3,6 Billionen US-Dollar erreichen (BNY)

Der Bericht hob hervor, dass tokenisierte Vermögenswerte wie US-Staatsanleihen und Bankeinlagen Institutionen dabei unterstützen könnten, das Sicherheitenmanagement zu optimieren und die Berichtserstattung zu vereinfachen. So könnte beispielsweise ein Pensionsfonds eines Tages einen tokenisierten Geldmarktfonds (MMF) nutzen, um nahezu sofort Sicherheiten für einen Derivatkontrakt zu hinterlegen – ein Szenario, das laut BNY mit der Weiterentwicklung der Systeme zunehmend üblich werden könnte.

Regulierung bleibt ein wesentlicher Ermöglicher, so der Bericht. Die Bank verwies auf die MiCA-Gesetzgebung der EU und die laufenden politischen Arbeiten in den USA und im asiatisch-pazifischen Raum als Zeichen dafür, dass sich das regulatorische Umfeld in einer Weise weiterentwickelt, die sowohl Innovation als auch Marktstabilität unterstützen könnte.

"Wir stehen an einem bedeutenden Wendepunkt, der die Funktionsweise der globalen Kapitalmärkte und die Art und Weise, wie ihre Teilnehmer Transaktionen durchführen, grundlegend verändern könnte", sagte Carolyn Weinberg, Chief Product and Innovation Officer von BNY.

Sie stellte sich eine Zukunft vor, in der Blockchain die traditionellen Netzwerke nicht ersetzt, sondern mit ihnen zusammenarbeitet. „Die Kombination aus traditionell und digital hat das Potenzial, für unsere Kunden und die Welt eine starke Befreiung darzustellen“, fügte sie hinzu.

AI-Haftungsausschluss: Teile dieses Artikels wurden mit Hilfe von KI-Tools erstellt und von unserem Redaktionsteam überprüft, um die Richtigkeit und Einhaltung Standards sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter CoinDesks vollständige KI-Richtlinie.

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  • Die Lücke entstand laut dem Bericht durch domänenspezifische Sicherheitsmethoden, die zusätzlich zum Modell eingesetzt wurden, nicht durch Unterschiede in der Kernfähigkeit der KI.
  • Die Erkenntnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem frühere Forschungen von Anthropic und OpenAI zeigen, dass KI-Agenten End-to-End-Smart-Contract-Exploits zu niedrigen Kosten durchführen können, was die Befürchtungen beschleunigt, dass offensive KI-Fähigkeiten schneller skalieren als die defensive Einführung.