Inside Bitcoin's bull run
On February 19, Bitcoin's market cap exceeded $1 trillion as prices approached $55,000. From Wall Street to the global picture, understand the forces at work with our special report on Bitcoin's latest bull run.

Aktualisiert am 19. Februar 2021:
Erst vor etwas mehr als zwei Wochen haben wir einen umfassenden Sonderbericht zur aktuellen Bitcoin-Krypto-Bullenmarkt veröffentlicht. In diesen zwei Wochen ist viel passiert. Heute hat Bitcoin zum Börsenschluss ein neues Allzeithoch von 55.000 USD verzeichnet, wodurch die Marktkapitalisierung der allerersten Kryptowährung auf insgesamt mehr als 1 Billion USD geklettert ist. Am 8. Februar wurde anhand von Unterlagen, die Tesla bei der SEC einreichte, bekannt, dass der Autobauer 1,5 Mrd. USD in Bitcoin investiert hat. Tesla ergänzte, dass man in Zukunft die Kryptowährung als Zahlungsmittel beim Autokauf akzeptieren würde. (Tesla entschloss sich zu diesem Schritt, nachdem Unternehmensgründer Elon Musik in der turbulenten Vorwoche, die im Zeichen der „Memestocks“ stand, seine Twitter-Biographie kurzfristig um den Hashtag „#Bitcoin“ ergänzte.)
Das börsennotierte Unternehmen MicroStrategy, das dazu beigetragen hat, die aktuelle Hausse loszutreten (nachstehend erfahren Sie mehr dazu), organisierte eine Veranstaltung namens „Bitcoin für Unternehmen“, an der etwa 1.400 Vertreter einer Vielzahl von Großunternehmen teilnahmen.
Und die Serie an Nachrichten reißt einfach nicht ab. Visa und Mastercard haben angekündigt, dass ihre Zahlungsnetzwerke künftig Krypto akzeptieren werden. Historische Unternehmen wie Morgan Stanley und die Bank of New York Mellon Corp (die älteste Bank der USA will ihr Angebot für Kunden um das Halten und Versenden von Krypto erweitern) haben neue Bitcoin-Pläne enthüllt. Nach Ansicht des Wall Street Journals signalisiert dies eine „breitere Akzeptanz der ehemals randständigen digitalen Währung“ unter den traditionellen Großbanken.
Behalten Sie die neuen Entwicklungen im Hinterkopf, wenn Sie die folgende Story lesen, die erklärt, wie Bitcoin diesen Meilenstein erreichen konnte und wohin die Reise als Nächstes gehen könnte.
Veröffentlicht am 29. Januar 2021
Gegen Ende 2020, in der normalerweise ruhigen Woche zwischen Weihnachten und Neujahr, machte ein New Yorker Hedgefonds-Manager Schlagzeilen in der Kryptowelt. Bitcoin würde, seiner Einschätzung zufolge, 2021 die Marke von 50.000 USD knacken. Vielen Marktbeobachtern erschien dieser Wert unwahrscheinlich hoch. Immerhin hatte es Bitcoin in seiner zwölfjährigen Geschichte noch nicht einmal geschafft, die Hälfte dieser Wegstrecke zurückzulegen.
Aber immer mehr Anleger an der Wall Street und darüber hinaus waren optimistisch. Die Preise waren seit Oktober stetig angestiegen, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, da die Nachrichten im Wesentlichen von den Themen Pandemie und US-Präsidentschaftswahlen dominiert wurden. Am 16. Dezember überstieg der Kurs der Währung die Marke von 20.000 USD und knackte damit das Allzeithoch, das gegen Ende 2017 markiert worden war. Und danach nahm die Klettertour einfach kein Ende. In weniger als 30 Tagen stieg der Kurs um mehr als das Doppelte und erreichte am 8. Januar 2021 einen neuen Spitzenwert von 42.000 USD.
Die treibende Kraft hinter dem letzten Bitcoin-Bullenmarkt gegen Ende 2017 waren in erster Linie Privatanleger. Dieses Mal war die Hausse auf das Kapital der Wall Street und anderer institutioneller Anleger zurückzuführen. Börsennotierte Unternehmen wie Square und MicroStrategy spekulierten im großen Stil auf Bitcoin. Fonds mit Schwerpunkt Krypto wurden aufgelegt und zogen Kapital an. Neue Infrastrukturen (darunter Coinbase Institutional) vereinfachten den Kauf und die Verwahrung von Krypto für Unternehmen.
Als das Jahr 2020 in das Jahr 2021 überging, machten sich sowohl einzelne Trader als auch institutionelle Großanleger Gedanken darüber, wie sich der Kurs von Bitcoin wohl weiterentwickeln würde. Würde Bitcoin seinem hinlänglich bekannten Boom-Bust-Muster treu bleiben? Oder würde es dieses Mal anders laufen?
A tale of two bull runs

Wie jeder weiß, der im Dezember 2017 Bitcoin hielt, war das Hoch damals nur von kurzer Dauer. Es war gar nicht lange her, da veröffentlichten Prominente auf Twitter Bitcoin-Memes und jede Zeitung weltweit versuchte, ihren Lesern Krypto näherzubringen. Kurz darauf fiel der Kurs der Währung (nach einer kurzen Erholung im Januar) ins Bodenlose und erreichte bei rund 3.600 USD im Herbst 2018 seinen Tiefpunkt.
Stand Ende Januar 2021 zumindest vermittelt der Bullenmarkt, der im Oktober 2020 begann, in so mancher Hinsicht einen anderen Eindruck. Nachdem der Kurs im November und Dezember kontinuierlich Richtung Norden geklettert war, machte die Währung in den ersten Wochen des Jahres 2021 einen kräftigen Satz nach oben. Zum ersten Mal stieß Bitcoin in das Gebiet jenseits der Marke von 40.000 USD vor (nicht 50.000 USD, aber näher dran, als viele dies vorhergesagt hatten).
Die Story der Wochen nach dem Höchststand war jedoch von Volatilität geprägt. Am 8. Januar verlor Bitcoin an einem einzigen Tag fast 30 % seines Wertes, holte den Verlust jedoch schon am nächsten Tag wieder auf. Und während Anleger und Wirtschaftsexperten sich uneins sind, ob Bitcoin auf eine Blase zusteuert oder ob dies erst der Anfang von noch größeren Entwicklungen ist, bleibt die vorherrschende Story bestehen. Seit Anfang 2020 zählt Bitcoin zu den Assets mit dem schnellsten Wachstum: Zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 27. Januar 2021 verbuchte Bitcoin ein Plus von fast 338 %. Zum 27. Januar 2021 lag Bitcoin auf Platz 12 der wertvollsten Assets nach Marktkapitalisierung weltweit. Die Kryptowährung hat sich damit besser entwickelt als Großbanken und reicht nun fast an den Börsenwert der weltweit größten Technologieunternehmen heran.
When Wall Street met crypto
Um zu verstehen, warum die Bewertung von Bitcoin so schnell anstieg, gibt es mehrere augenfällige Ansatzpunkte für die Recherche. Man könnte zum Beispiel ansetzen mit dem Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), einem börsennotierten Fonds, mit dem Anleger am Aktienmarkt in Bitcoin investieren können, ohne die digitale Währung selbst zu halten. Stattdessen kauft der Fonds Bitcoin, und Anleger kaufen Fondsanteile.
Als der Kurs von Bitcoin zulegte, kletterte auch der Kurs von GBTC nach oben. Der Wert der durch den Fonds verwalteten Vermögen in Dollar stieg innerhalb eines Jahres von 2 Milliarden USD im Dezember 2019 auf mehr als 15 Milliarden USD.
Another place to look for clues is a tech company that, unless you’ve been following Bitcoin’s rally, you probably haven’t heard of. MicroStrategy is a publicly traded business analytics firm based in Virginia that began to make a major bet on crypto in August 2020, eventually acquiring more than 70,000 bitcoin at an average price of $15,964. By January 2020, MicroStrategy’s Bitcoin holdings were worth well over $2 billion. “I didn’t buy it to sell it.” CEO Michael Saylor said in November. “Ever.”
Until recently, the conventional wisdom on Wall Street had been that Bitcoin wasn’t worth the trouble. Infrastructure around huge crypto investments wasn’t considered robust enough — and even if you were able to safely acquire a large amount of Bitcoin, you’d have to figure out how to store it. But that had begun to change. And as prices surged, clarity from regulators and new paths for corporations to invest have resulted in firm after firm warming to crypto. Throughout the fall and into the new year, news around institutional investment seemed to break on a near daily cadence.
In October 2020, payment processor Square (which offers Bitcoin trading through its Cash App) published a Bitcoin Investment Whitepaper, explaining the process behind their purchase of 4,709 bitcoin at an aggregate price of $50 million.
In November, PayPal began offering limited Bitcoin trading to U.S. account holders, with plans to roll it out to all 350 million-plus users worldwide. Also that month, real estate billionaire Ricardo Salinas, Mexico’s third-wealthiest person, invested 10% of his liquid portfolio into Bitcoin.
Global banks including DBS, Standard Chartered, and Northern Trust began offering Bitcoin trading or custody services in December. Fidelity — the first traditional firm to embrace crypto — reported that its Bitcoin custody business has been “incredibly successful.”
In December, a Connecticut-based fund called One River Digital Asset Management announced commitments that would “bring its holdings of Bitcoin and Ether to about $1 billion as of early 2021.”
Also in December, New York-based hedge fund Guggenheim Partners disclosed in regulatory filing plans to invest up to $530 million in the Grayscale Bitcoin Trust. Not long after, MassMutual, one of the world’s oldest insurance firms, purchased $100 million worth of Bitcoin.
As another indication of increasing corporate interest, the number of regulatory filings mentioning Bitcoin grew for the third year in a row.
Bitcoin vs. inflation
Im Lauf des Jahres 2020 legte sich eine Reihe von Wall-Street-Legenden zum ersten Mal Bitcoin ins Portfolio. Ihr allgemeines Argument wurde in einem Bericht von Paul Tudor Jones im Mai beschrieben, der die Theorie aufstellte, dass Bitcoin weiterhin an Wert gewinnen würde, da Zentralbanken in den USA und im Ausland sowohl Schulden als auch umlaufende Währungen erhöhten, um ihre Wirtschaft während COVID zu stabilisieren. Diese Schritte werden laut Ansicht dieser Anleger zu einer Beschleunigung der Inflation der Fiat-Währungen führen, auch des US-Dollars. Aus diesem Grund sei Bitcoin (das als inflationsresistente Währung konzipiert ist) eine sinnvolle Absicherung.
„Wir sind Zeugen ... einer beispiellosen Ausweitung der Geldmenge aller Währungen, wie sie die Industrieländer noch nie zuvor erlebt haben“, schrieb Tudor Jones. „[Bitcoin ist] im wahrsten Sinne des Wortes die einzige große zum Traden verfügbare Krypto weltweit, deren maximales Angebot bekannt und begrenzt ist“. (Es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoin geben.)
Stanley Druckenmiller, wie Jones ein Hedgefonds-Milliardär und früherer Bitcoin-Skeptiker, hat seine Goldbestände um Bitcoin ergänzt. „Wahrscheinlich wird die Spekulation auf Bitcoin mehr Gewinn abwerfen“, sagte er. „Mit jedem Tag, der vergeht, stabilisiert sich Bitcoin als Marke weiter“.
In seinem jüngsten Schreiben an die Investoren bemerkte Bill Miller, dessen Strategie bekanntermaßen darin besteht, mit unterbewerteten Assetsn langfristige Gewinne zu erzielen, dass Bitcoin alle großen Anlageklassen in den letzten zehn Jahren überflügelt habe: „Die Marktkapitalisierung von Bitcoin ist größer als die von JP Morgan und größer als die von Berkshire Hathaway“, schrieb er. „Und dennoch ist die digitale Währung noch in einer frühen Phase, was die Akzeptanz betrifft“.
Miller wies auch auf einen weiteren wichtigen Trend hin: Unternehmen wie die oben genannte Firma Square sowie MassMutual und MicroStrategy schichten Cash aus ihren Bilanzen in Bitcoin um, anstatt Wertverluste durch Inflation in Kauf zu nehmen.
!["[Bitcoin's] market capitalization is greater than JP Morgan and Berkshire Hathaway. And yet it is still very early in its adoption cycle." -value investor Bill Miller](http://images.ctfassets.net/q5ulk4bp65r7/6zjz2eMezqr2Ime0vv6Vqr/db3a4271afc60aa2e05767ca7b508600/Group_31612547__1_.png?w=1180&fm=png)
The global picture
Bitcoin hat auch in Teilen der Welt an Fahrt aufgenommen, wo seine potenziellen Vorteile noch augenfälliger sind als an der Wall Street. Um besser zu verstehen, warum Bitcoin dafür prädestiniert wäre, die Rolle eines globalen Wertspeichers zu übernehmen, sollten Sie seine Entwicklung den Hauptwährungen gegenüberstellen. Seine höchsten Gewinne konnte Bitcoin gegenüber hochinflationären Währungen der Entwicklungsländer erzielen: dem mexikanischen Peso (MXN), dem nigerianischen Naira (NGN), dem südafrikanischen Rand (ZAR), der türkischen Lira (TRY), dem brasilianischen Real (BRL) und dem argentinischen Peso (ARS).
A recent survey of internet users between the ages of 16 and 65 (conducted by consumer-data research firm Global Web Index) showed that respondents in developing economies have some of the highest cryptocurrency adoption rates in the world.
Likewise, many of the same countries’ currencies — including the Nigerian naira, the South African rand, and the Argentine peso — saw surging Bitcoin volume on peer-to-peer exchanges (which allow users to trade directly with each other).
Of course, Bitcoin’s global potential in an inflationary world isn’t lost on the Wall Street funds that have increased their positions during the bull run. In a recent investment deck, the Skybridge Bitcoin Fund (which recently invested $182 million into Bitcoin) noted Bitcoin’s global potential as a major factor around its potential growth: “While Americans take U.S. dollar stability for granted, most people throughout the globe confront or have confronted massive currency collapses.”

What comes next?
Diese Frage ist natürlich nicht zu beantworten. Ist die Volatilität, wie wir sie im Januar beobachten konnten, nur die Vorstufe zu einem größeren Rücksetzer?
Eine kürzlich unter Fondsmanagern durchgeführte Umfrage kam zu dem Schluss, dass mehr als die Hälfe der Befragten die Bildung einer Blase befürchteten. Und obwohl in jüngster Zeit oft die Rede davon war, dass Bitcoin Gold als dauerhaften Wertspeicher ersetzen wird, ist es kaum vorstellbar, dass ein Großteil der Anleger sich mit Kursausschlägen von fast 30 % innerhalb eines Tages anfreunden wird. Am 5. Januar beurteilten Analysten von JP Morgan die Situation wie folgt: „Die Volatilität von Bitcoin muss deutlich zurückgehen, bevor die digitale Währung in Sachen Marktwert mit Gold konkurrieren kann“.
Natürlich gibt es genügend Belege, auf die Optimisten sich berufen können, darunter ein Arbeitspapier der Bank of England, das mehrere Szenarien durchspielt, in denen mit zunehmender Reife von Bitcoin die Volatilität abflauen könnte. Zu diesen Szenarien gehören unter anderem die Zunahme der Termingeschäfte mit Barausgleich und der Ausbau des Lightning Network, das Transaktionen schon ab einem Satoshi (0,00000001 BTC) ermöglicht.
Das Bitcoin-Protokoll gewinnt ebenfalls an Stärke, wobei die Zahl der Knoten im Netzwerk im Dezember einen zweijährigen Höchststand erreichten. Stand Januar 2021 gab es Knoten in mehr als 96 Ländern weltweit, wodurch die Blockchain höchst widerstandsfähig ist gegenüber Zensurversuchen durch eine Regierung oder eine andere Organisation.
The Bitcoin ecosystem has at least 70% more developers than it did three years ago, while the average number of active addresses on the network has reached all-time highs.
News around institutional investors embracing Bitcoin has continued to emerge. In late January, the Bank of Singapore issued a report which pointed to the cryptocurrency’s potential as an inflation-resistant rival for gold. The same week, Bridgewater Associates founder Ray Dalio described Bitcoin as an increasingly viable alternative to gold (and as “one hell of an invention”).
And if you want to know what Wall Street thinks, you can always look to the futures markets. Open interest for cash-settled Bitcoin futures on the CME have recently peaked above $2 billion.
Whatever happens with Bitcoin’s price in the near term, the era when crypto was dismissed by Wall Street appears to be gone. In the third week of January, BlackRock — the world’s largest asset manager — announced that two of its funds can now trade in Bitcoin futures. Noting strong customer demand, chief investment officer Rick Rieder said, “It’s going to be part of the asset suite for investors for a long time."
!["[Bitcoin] is going to be part of the asset suite for investors for a long time." - BlackRock CIO, Rick Reider](http://images.ctfassets.net/q5ulk4bp65r7/1kqKfJispTHOzlG4U2vEbK/dfc1909ef9391368126a8c061ffadb65/Group_31612547__2_.png?w=1180&fm=png)