Monero veröffentlicht Datenschutz-Verbesserung gegen hinterhältige Netzwerkknoten
Monero hat das „Fluorine Fermi“-Update veröffentlicht, um den Schutz der Privatsphäre der Nutzer vor Spionageknoten zu verbessern.

Was Sie wissen sollten:
- Monero hat das Update „Fluorine Fermi“ veröffentlicht, um den Schutz der Privatsphäre der Nutzer vor Spionageknoten zu verbessern.
- Das Update verbessert die Peer-Auswahl, um Verbindungen zu potenziell bösartigen Knoten zu reduzieren und somit die Transaktionssicherheit zu erhöhen.
Die führende Datenschutz-Blockchain Monero hat ein bedeutendes Upgrade veröffentlicht, das den Schutz der Nutzer vor Spionageknoten erheblich stärkt.
Die Blockchain kündigte an CLI v0.18.4.3 „Fluorine Fermi“ auf X, bezeichnete es als eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung, die den Schutz vor Spion-Knoten verbessert.
Monero basiert auf einem dezentralen Peer-to-Peer-(P2P)-Netzwerk, in dem Knoten (Computer) direkt miteinander verbunden sind, um Transaktionen und Blöcke zu teilen und zu verifizieren.
Die Privatsphäre wird durch mehrere Schlüsseltechnologien gewährleistet: Jede Transaktion verwendet einzigartige Stealth-Adressen, sodass die tatsächliche Adresse des Empfängers verborgen bleibt; Ring-Signaturen vermischen die Transaktion des Absenders mit anderen als Köder dienenden Transaktionen, wodurch unklar bleibt, wer die Gelder tatsächlich gesendet hat; und Ring Confidential Transactions (RingCT) verbergen den übertragenen Betrag.
(RingCT verbirgt Beträge, indem es diese durch einen technischen Prozess namens kryptographische Verpflichtungen ersetzt. Anstelle der genauen Anzeige des Wertbetrags enthält jede Transaktion Beweise dafür, dass die Eingaben den Ausgaben entsprechen, ohne dabei die Zahlen offen zu legen. Das Netzwerk überprüft diese Beweise und bestätigt, dass keine Coins erzeugt oder verloren gehen, während die tatsächlich übertragenen Beträge für Außenstehende unsichtbar bleiben.)
Dennoch erschien im September ein Artikel auf der Forschungsplattform arXiv stellte die zunehmende Präsenz von nicht standardisierte Knoten im Netzwerk. Diese Knoten geben sich als ehrliche Knoten aus, sind jedoch wahrscheinlich dafür vorgesehen, das Netzwerk zu überwachen und andere Knoten auszuspionieren, wodurch die Privatsphäre gefährdet wird.
Das Fluorine Fermi-Update geht diese Herausforderung an, indem es einen verbesserten Peer-Auswahlalgorithmus implementiert, der die Wahrscheinlichkeit verringert, dass Nutzer Verbindungen zu mehreren Knotenpunkten innerhalb desselben IP-Subnetzes herstellen – eine gängige Taktik von Spionageknoten. Es entmutigt Verbindungen zu großen Clustern verdächtiger IP-Adressen und lenkt die Nutzer stattdessen zu sichereren Knotenpunkten.
Klingt zu technisch? Hier ist eine vereinfachte Analogie, die das Update leichter verständlich machen könnte. Stellen Sie sich Monero als einen geheimen Postdienst vor, der es Menschen ermöglicht, Briefe anonym zu versenden. In diesem System fungieren Knotenpunkte wie Briefträger, die diese Briefe halten, zustellen und während ihrer Weiterleitung im Netzwerk überprüfen.
Allerdings könnten einige Postzusteller heimtückisch werden und versuchen, nachzuverfolgen, wer welche Briefe verschickt. Das Fluorine Fermi-Upgrade unterstützt den Monero-Maildienst dabei, diese heimtückischen Zusteller zu umgehen, indem es die Art und Weise ändert, wie Briefe geleitet werden und an wen sie gesendet werden, wodurch es für Spione deutlich schwieriger wird, die Spur zu verfolgen.
Der XMR-Token von Monero stieg über Nacht auf ein Drei-Wochen-Hoch von 347 USD und ist seitdem auf 340 USD zurückgegangen, zeigen Daten von CoinDesk.
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