Solana strebt nahezu sofortige Finalität an, während das Alpenglow-Upgrade zur Abstimmung steht
Alpenglow führt außerdem ein „20+20“-Resilienzmodell ein, das verspricht, die Blockchain auch dann am Laufen zu halten, wenn 20 % der Validatoren feindlich gesinnt sind und weitere 20 % offline sind.

Was Sie wissen sollten:
- Solana-Entwickler schlagen mit dem Alpenglow-Vorschlag, der sich derzeit in der Abstimmungsphase der Validatoren befindet, eine umfassende Überarbeitung des Konsensusmechanismus vor.
- Das neue Design zielt darauf ab, Proof-of-History und TowerBFT durch Votor und Rotor zu ersetzen, was eine schnellere Transaktionsfinalisierung und eine verbesserte Netzwerkeffizienz verspricht.
- Alpenglow führt ein Resilienzmodell ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, selbst wenn 20 % der Validatoren adversarial sind und weitere 20 % offline sind.
Solana-Entwickler treiben mit dem Alpenglow-Vorschlag eine bedeutende Überarbeitung des Konsenses voran, der sich nun in der Abstimmungsphase der Validatoren befindet.
Etwas mehr als 10 % der Validatoren haben das Upgrade bis Donnerstagmorgen in Europa unterstützt, wie ein Tracker zeigt, wobei über 88 % der berechtigten Teilnehmer ihre Wahl noch nicht getroffen haben.
Wenn es verabschiedet wird, würde es Proof-of-History und TowerBFT durch ein schnelleres, widerstandsfähigeres Design ersetzen, das sich auf zwei neue Komponenten konzentriert: Votor und Rotor.
Proof of History ist Solanas bestehender Konsensmechanismus. Er versieht Transaktionen mit Zeitstempeln, wodurch Validatoren die korrekte Reihenfolge bestimmen können, ohne Zeit mit dem Synchronisieren zu verschwenden (was ein langsameres Netzwerk verursacht). TowerBFT ist das Abstimmungssystem des Netzwerks. Validatoren nutzen frühere Stimmen als Orientierungshilfe, was ihnen hilft, sich schnell auf den nächsten Block zu einigen und gleichzeitig Angriffen zu widerstehen.
Der große Anreiz im neuen Konsensvorschlag Votor besteht darin, die Zeit bis zur endgültigen Bestätigung einer Transaktion von mehr als 12 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden zu reduzieren, wodurch Netzwerkbestätigungen für die Nutzer faktisch unmittelbar wirken.
Rotor, geplant für eine spätere Phase, zielt darauf ab, das Netzwerk effizienter zu gestalten, indem die Anzahl der Datenübertragungen zwischen den Validatoren reduziert wird – ein Upgrade, das darauf ausgelegt ist, Anwendungen mit hoher Aktivität wie DeFi und Gaming zu unterstützen.
Alpenglow führt außerdem ein „20+20“-Resilienzmodell ein, das verspricht, die Kette am Laufen zu halten, selbst wenn 20 % der Validatoren bösartig und weitere 20 % offline sind.
Der Vorschlag stellt dies als einen Schritt dar, um schnellere Geschwindigkeiten zu erreichen und gleichzeitig die Sicherheit und Fairness für Validatoren zu verbessern.