CoinDCX-Ingenieur nach 43,4 Mio. USD Exploit im Juli verhaftet: Bericht
Ein Softwareingenieur, der für CoinDCX arbeitet, wurde wegen angeblicher Beteiligung an dem Sicherheitsverstoß festgenommen, nachdem Hacker angeblich seine Zugangsdaten ausgenutzt hatten, um Mittel auf sechs Wallets abzuzweigen.

Was Sie wissen sollten:
- Ein Softwareingenieur von CoinDCX in Bengaluru wurde im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Kryptowährungsvermögen im Wert von 43,4 Millionen US-Dollar von der indischen Börse festgenommen.
- Die örtliche Polizei identifizierte den Verdächtigen als den 30-jährigen Rahul Agarwal, dessen dienstlich ausgestellte Laptop-Zugangsdaten angeblich verwendet wurden, um auf die internen Systeme von CoinDCX zuzugreifen.
- Agarwal bestritt eine direkte Beteiligung, gab jedoch zu, als Freelancer für unbekannte ausländische Kunden tätig zu sein.
Die Polizei in Bengaluru, Indien, hat einen Softwareingenieur von CoinDCX im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Kryptowährungsvermögen im Wert von 3,79 Milliarden Rupien (43,4 Millionen US-Dollar) von der Börse im letzten Monat festgenommen, Die Times of India berichtete am Donnerstag.
Die örtliche Polizei identifizierte den Verdächtigen als den 30-jährigen Rahul Agarwal, dessen dienstlich ausgestellte Laptop-Zugangsdaten angeblich verwendet wurden, um auf die internen Systeme von CoinDCX zuzugreifen und unbefugte Überweisungen einleiten am 19. Juli. Die gestohlenen Vermögenswerte wurden laut Ermittlern in einem koordinierten Angriff an sechs Wallets weitergeleitet.
Agarwal bestritt eine direkte Beteiligung, gab jedoch zu, für unbekannte ausländische Auftraggeber freiberuflich tätig gewesen zu sein. Kurz vor dem Vorfall erhielt er zudem eine Einzahlung von 1,5 Millionen Rupien sowie einen WhatsApp-Anruf von einer deutschen Nummer. Die Polizei untersucht, ob Schadsoftware oder der Missbrauch von Zugangsdaten im Rahmen seiner Nebentätigkeit den Hackerangriff ermöglicht haben.
Das Mutterunternehmen der Börse, Neblio Technologies, führte eine interne Untersuchung durch und bestätigte, dass sämtliche Kundengelder weiterhin sicher sind. CoinDCX erklärte, die Verluste aus der eigenen Treasury zu tragen.
Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der internen Sicherheit und möglicher Verbindungen zu internationalen Hackergruppen ausgelöst. Die Behörden untersuchen eine mögliche Beteiligung Nordkoreas, was den bei früheren Krypto-bezogenen Sicherheitsverletzungen angewandten Taktiken ähnelt.
Die gestohlenen Gelder wurden nicht zurückerlangt. Die Ermittlungen dauern an.
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