Zcash Foundation fügt neuen Rust DNS Seeder hinzu, um die Netzwerkzuverlässigkeit zu verbessern
Das neue Tool unterstützt Zcash-Knoten dabei, beim Beitritt zum Netzwerk Peers schneller und sicherer zu finden.

Was Sie wissen sollten:
- Die Zcash Foundation hat einen neuen, auf Rust basierenden DNS-Seeder veröffentlicht, um die Art und Weise zu modernisieren, wie Zcash-Knoten beim ersten Onlinegehen Peers entdecken.
- Basierend auf dem gleichen Netzwerkcode wie der Zebra-Full-Node zielt der Seeder darauf ab, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung durch Funktionen wie eine sperrfreie Architektur und eine pro IP begrenzte Rate zu verbessern.
- Das Open-Source-Tool ist für eine einfache Bedienung konzipiert, unterstützt IPv4 und IPv6, bietet Prometheus-Überwachung und eine Docker-basierte Bereitstellung und steht sowohl im Mainnet als auch im Testnet zum Testen zur Verfügung.
Die Zcash Foundation hat eine neuer Rust-basierter DNS-Seeder Anfang dieser Woche wurde ein Infrastrukturbaustein vorgestellt, der dazu dient, Zcash-Knoten dabei zu unterstützen, einander zu finden, wenn sie erstmals online gehen.
DNS-Seeder fungieren als Eintrittspunkt für dezentrale Netzwerke. Wenn ein neuer Zcash-Knoten startet, verfügt er über keine integrierte Liste von Peers, zu denen er eine Verbindung herstellen kann. Der Seeder stellt eine kurze Liste aktiver, gesunder Knoten bereit, wodurch das Netzwerk ohne Abhängigkeit von einem zentralen Koordinator wachsen kann.
Bislang stützte sich Zcash auf ältere Implementierungen dieses Tools. Die Stiftung erklärte, dass die Neuentwicklung des Seeders in Rust einen häufig übersehenen Teil des Netzwerks modernisiert und das Risiko von Ausfällen während Stress- oder Wachstumsphasen verringert.
Der neue Seeder wurde mit demselben Netzwerkcode entwickelt, der auch Zebra antreibt, den auf Rust basierenden Zcash-Full-Node der Foundation. Das bedeutet, dass das Tool das Netzwerk anhand derselben Regeln und Protokolle scannt wie die von ihm unterstützten Nodes, wodurch Inkonsistenzen reduziert und die Zuverlässigkeit verbessert werden.
Das Rust-Design verbessert zudem die Sicherheit und Leistung. Die Stiftung erklärte, dass der Seeder eine lockfreie Architektur verwendet, um DNS-Anfragen auch bei hohem Verkehrsaufkommen schnell zu bearbeiten. Zudem beinhaltet er integrierte Schutzmechanismen wie eine pro IP limitierte Anfragerate, die Missbrauch wie DNS-Amplifikationsangriffe verhindert.
Für Betreiber ist der Seeder so konzipiert, dass er einfach zu betreiben ist. Er unterstützt sowohl IPv4 als auch IPv6, enthält eine Echtzeitüberwachung über Prometheus-Metriken und wird mit Docker-Tools für eine einfache Bereitstellung ausgeliefert.
Der Code ist Open Source und auf GitHub verfügbar, wobei Tests sowohl im Mainnet als auch im Testnet empfohlen werden.