T. Rowe Price reicht Antrag zur Einführung eines aktiven Krypto-ETF im strategischen Wandel ein
Der 1,8 Billionen Dollar schwere Investmentfondsriese beantragt die Zulassung bei der SEC für seinen ersten Krypto-ETF, was einen mutigen Schritt in Richtung digitale Vermögenswerte darstellt.

Was Sie wissen sollten:
- T. Rowe Price hat bei der SEC ein S-1-Formular eingereicht, um den T. Rowe Price Active Crypto ETF zu lancieren.
- Das Unternehmen, das über 1,8 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten verwaltet, ist traditionell für seine Investmentfonds bekannt.
- Ein Analyst erklärt, dass die Einreichung auf eine bevorstehende „Landnahme“ für aktive Krypto-ETFs hinweisen könnte.
T. Rowe Price, die 87 Jahre alte Investmentgesellschaft, die für ihre Investmentfonds bekannt ist, unternimmt einen Vorstoß in den Kryptobereich.
Am Mittwoch kündigte das Unternehmen hat eine S-1-Erklärung eingereicht mit der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) zur Einführung des T. Rowe Price Active Crypto ETF.
Das S-1 ist eine wichtige regulatorische Einreichung, die die Absicht eines Unternehmens signalisiert, ein neues Produkt zu listen, und wird häufig im Vorfeld eines öffentlichen Angebots verwendet. In diesem Fall würde der ETF den Anlegern eine aktive Exponierung gegenüber digitalen Vermögenswerten bieten, was eine bemerkenswerte Veränderung für ein Unternehmen darstellt, das über 1,8 Billionen US-Dollar verwaltet, hauptsächlich durch konservative Anlagevehikel wie Investmentfonds.
„Habe es nicht erwartet, aber ich verstehe es. Auch in diesem Bereich wird es einen Landrausch geben“, sagte Eric Balchunas, Senior-ETF-Analyst bei Bloomberg Intelligence, am Mittwoch in einem Beitrag auf X.
Doch T. Rowe Price zeigt seit einiger Zeit Interesse an Kryptowährungen. Auf einer ETF-Konferenz in Las Vegas Anfang dieses Jahres erklärte Dominic Rizzo, der den technologieorientierten ETF des Unternehmens verwaltet, sagte, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um eine Bitcoin-Position in Erwägung zu ziehen. Er verglich den Preis der Kryptowährung mit dem eines Rohstoffs und erklärte, dass dieser eng mit den Kosten für deren Förderung korreliere.
Wenn genehmigt, würde der Fonds einer wachsenden Liste von Krypto-bezogenen ETFs beitreten, die versuchen, die Anlegernachfrage zu bedienen, ohne direkten Besitz von Coins anzubieten. Der aktive Ansatz könnte den Fondsmanagern zudem mehr Flexibilität bei der Navigation in volatilen Märkten ermöglichen.