{"id":160,"date":"2021-01-01T01:01:00","date_gmt":"2021-01-01T01:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/de.cryptonews.com\/?p=160"},"modified":"2023-02-22T11:23:26","modified_gmt":"2023-02-22T11:23:26","slug":"chainlink","status":"publish","type":"coins","link":"https:\/\/cryptonews.com\/de\/coins\/chainlink\/","title":{"rendered":"Chainlink (LINK)"},"content":{"rendered":"

Chainlink ist eine Plattform, die ein sehr zuverlässiges dezentrales Orakelnetzwerk aufbaut. Außerdem soll die Lücke zwischen realen Anwendungen und Smart Contracts in der Blockchain geschlossen werden.<\/p>

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Was ist ein Chainlink?<\/h2><\/span>

Chainlink ist der erste dezentrale Orakeldienst. Er verbessert die Zusammenschaltung intelligenter Verträge, indem es intelligenten Verträgen einen sicheren Zugang zu zuverlässigen Datenfeeds, APIs, Zahlungen und anderen Ressourcen gewährt.<\/p>

Im Wesentlichen ist Chainlink eine Middleware zwischen On-Chain- und Off-Chain-Systemen. Indem intelligente Verträge Zugang zu Off-Chain-Ressourcen erhalten, kann Chainlink auf reale Ereignisse reagieren und Vereinbarungen durchführen, die ansonsten einen externen Leistungsnachweis erfordern würden.<\/p>

Das Chainlink-Ökosystem basiert auf dem LINK-Netzwerk und dem LINK-Token. Zunächst basieren Chainlink-Lösungen auf Ethereum<\/a>blockchain, aber das Unternehmen beabsichtigt, alle wichtigen Smart Contract Chains zu unterstützen.<\/p>

Welches Problem löst das Chainlink?<\/h2><\/span>

B]Das Problem der intelligenten Vertragskonnektivität[\/B]
Eines der wichtigsten Probleme, mit denen die Smart Contract Technologie zu kämpfen hat, ist die Unfähigkeit, mit Ressourcen zu interagieren, die außerhalb des Knoten-Netzwerks laufen, in dem Smart Contracts ausgeführt werden.<\/p>

Der Mangel an Konnektivität schränkt das ein, was intelligente Vertragsentwickler erstellen können. Eine App wie Uber verwendet beispielsweise mehrere Datenfeeds (wie GPS-Daten) und Schlüsselausgaben (wie Zahlungs-Gateways), um bequeme Dienste für den täglichen Gebrauch bereitzustellen. Ohne die richtige Verknüpfung mit solchen und ähnlichen Off-Chain-Ressourcen sind Smart Contracts nur an die On-Chain-Daten gebunden. Der Zugriff auf die externen Daten würde eine neue Welle von fortschrittlichen Smart Contracts und dezentralen Anwendungen ermöglichen.<\/p>

In jedem Fall existieren solche externen Eingänge und die Ausgänge bereits als APIs und Datenfeeds. Die meisten Web- und Mobile-Anwendungen verwenden sie. Das entscheidende Problem, mit dem Chainlink konfrontiert ist, ist, wie man sie in intelligente Verträge so integriert, dass sie für die Endbenutzer den größten Wert behalten.<\/p>

Mit anderen Worten, es muss eine Möglichkeit geben, intelligente Verträge zu erstellen, die zuverlässige externe Daten umfassen.<\/p>

Das Problem der Konnektivität geht auch andersherum, da Smart Contracts keine Daten in die Off-Chain-Systeme ausgeben können. Die Gewährung der Möglichkeit, Daten an verschiedene APIs und Altsysteme zu übertragen, würde die Entwicklung von externen, fälschungssicheren Verträgen erleichtern, die Off-Chain-Aktionen auslösen könnten.<\/p>

Zentralisiertea Orakel Problem<\/strong>
Ein Orakel ist ein Agent, der wertvolle, unzugängliche Informationen über reale Ereignisse liefert.<\/p>

Vor der Erfindung von Smart Contracts wurden digitale Vereinbarungen in Code eingebettet, der von einer Partei, die sie kontrolliert, geändert, beendet oder sogar gelöscht werden konnte. Intelligente Verträge verändern das Spiel und läuteten eine neue Ära dezentraler, manipulationssicherer, selbstverifizierender und selbstausführender Vereinbarungen ein, die alle Parteien verpflichten, wie versprochen zu liefern.<\/p>

Grundsätzlich definiert es das traditionelle Paradigma der Vertrauensbeziehungen neu, da es kein Vertrauen in eine einzelne Partei erfordert.<\/p>

Wenn ein Smart Contract jedoch nur auf eine einzige zentrale Datenquelle angewiesen ist, verliert die Essenz der Dezentralisierung den Überblick. Alle bestehenden Orakel sind zentralisierte Dienste. Ihre Verwendung führt zu einem Point of Failure, der Smart Contracts nicht sicherer macht als herkömmliche zentralisierte digitale Vereinbarungen.<\/p>

Wenn Smart Contracts schließlich alte digitale Vereinbarungen ersetzen, benötigen sie daher Versionen von Datenein- und -ausgängen mit hoher Zuverlässigkeit.<\/p>

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Wie funktioniert Chainlink?<\/h2><\/span>

Chainlink verwendet verschiedene Knoten, um die angeforderten Daten zu erhalten. Sie bilden einen Konsens, bevor sie die Daten an den Smart Contract zurückgeben. Auf diese Weise ist der Smart Contract nicht auf ein einziges Orakel angewiesen. Außerdem können Chainlink-Knoten sowohl einmalige als auch mehrfache Datenabrufaufgaben durchführen. Der Datenempfang kann geplant werden, was Chainlink-Knoten zu einer Art „Datenfeed“ für Smart Contracts macht.<\/p>

Das Chainlink-Netzwerk besteht aus zwei interaktiven Teilen: den On-Chain- und Off-Chain-Komponenten.<\/p>

On-Chain-Komponente<\/strong>
Die On-Chain Komponente der Chainlink bestehen aus Orakelverträgen auf der Blockchain von Ethereum. Sie überwachen und verarbeiten die Datenanforderungen der Benutzer.<\/p>

Wann immer es eine Anforderung für einige Off-Chain-Daten gibt, übertragen sie die Anforderung (Vertrag) an das Chainlink-Netzwerk, wo sie zu einem nativen Blockchain-Vertrag verarbeitet wird. Dann stimmen diese Chainlink-Verträge die Anfrage mit einem geeigneten Orakelservice ab. Die Chainlink-Verträge bestehen aus drei Teilen: einem Reputationsvertrag, einem Order-Matching-Vertrag und einem Aggregationsvertrag.<\/p>